Kitzingen

Examensfeier für zwölf Gesundheits- und Krankenpfleger

Seit Mittwoch sind zwölf Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege an der Klinik Kitzinger Land examinierte Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege. Leitender Medizinaldirektor Dr. Rainer Schua überreichte als Prüfungsausschussvorsitzender die Urkunden und Prüfungszeugnisse.
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Zwölf junge Damen und ein Mann konnten nach dreijähriger Ausbildung an der Berufsfachschule für Krankenpflege ihre Zeugnisse als Gesundheits-und Krankenpfleger entgegennehmen. Sieben von ihnen hatten eine eins vor dem Komma. Foto: Willi Paulus

Seit Mittwoch sind zwölf Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflege an der Klinik Kitzinger Land examinierte Fachkräfte für Gesundheits- und Krankenpflege. Leitender Medizinaldirektor Dr. Rainer Schua überreichte als Prüfungsausschussvorsitzender die Urkunden und Prüfungszeugnisse.

2o Schüler waren vor drei Jahren in den 51. Ausbildungsjahrgang gestartet, zwölf konnten letztlich die Ausbildung erfolgreich abschließen. Drei Jahre intensives Training und Büffelei hätten sich ausgezahlt, so Dr. Schua. Die Absolventen könnten in eine spannende berufliche Zukunft schauen. Im sozialen Ranking seien die Pflegeberufe stets unter den ersten vier zu finden. "Wir brauchen Sie in Kitzingen und in Unterfranken."

Sieben Absolventen haben eine Eins vor dem Komma

Schulleiterin Katharina sagte, die elf Frauen und ein Mann hätten einen abwechslungsreichen und anspruchsvollen Beruf gewählt und dabei viel Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen gezeigt. Bemerkenswert sei, dass sieben Absolventen eine Prüfungsnote mit einer Eins vor dem Komma erreicht haben. Sechs werden in der Klinik Kitzinger Land bleiben.

"Ihr ward eine klasse Klasse", sagte Klassleiterin Petra Baumann bei der Ehrung der besten Schülerinnen. Mit Note 1,3 schlossen Ines Holzweißig und Jesica Nye ab. Janina Fiebig, Hanna Holl, Maresa Klingert, Lea-Maryam König und Miriam Rietzler erreichten die Note 1,4. Für Petra Baumann war es der erste eigene Kurs. "Es waren spannende, anstrengende, lustige, traurige und manchmal auch frustrierende drei Jahre für alle Beteiligten. Ich habe auch viel von Euch gelernt", sagte Baumann zum Abschied.

Streng: Pflegekräfte sollten mindestens 2500 Euro im Monat verdienen

Glückwünsche überbrachte auch stellvertretender Landrat Paul Streng. Er hob die gesellschaftliche Bedeutung der Pflegeberufe hervor und pflichtete den Worten von Gesundheitsminister Jens Spahn bei, dass Pflegekräfte mindestens 2500 Euro monatlich verdienen müssten.

Die Sprecherinnen des Examensjahrgangs, Miriam Rietzler und Luisa Hergert, hielten Rückblick auf die Stationen der Ausbildung, die sie auch oft "an die Grenzen" gebracht habe. Ihr Dank galt allen Lehrkräften. Stellvertretender Klinikvorstand Dr. Uwe Pfeiffle schloss die Feierstunde, die von Theresia Kosa am E-Piano begleitet wurde, mit einer Einladung zu einem Imbiss.   

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