Erich Hegwein bleibt der Vorsitzende des Grund- und des Mittelschulverbands Marktbreit. In den konstituierenden Sitzungen beider Schulverbände am Montagabend kurz hintereinander wurden weitgehend Routinearbeiten abgehandelt.

So bleibt der Bürgermeister Marktstefts Hegweins Vertreter im Grundschulverband. Der Personalwechsel von Rudolf Riegler zu Thomas Reichert spiegelt das Ergebnis der Bürgermeisterwahl vom März wieder. Traditionell übernimmt der Marktstefter Bürgermeister das Stellvertreteramt, da in seiner Stadt ein zweiter Schulstandort der Grundschule ist.

Das hat auch Auswirkungen auf die Umlage für den Grundschulverband, die von Marktsteft zu leisten ist: Aufgrund einer Vereinbarung zwischen Marktsteft und dem Verband beteiligt sich Marktsteft nicht an den Kosten des Schulgebäudes in Marktbreit, trägt dafür aber den Aufwand des eigenen Schulhauses. Der etwas komplizierten Berechnung zu Folge muss Marktsteft für das Jahr 2013 noch knapp 7700 Euro an den Verband nachzahlen.

Mittagsbetreuung läuft gut

Das eigene Schulhaus hat allerdings für die Stadt Marktsteft in den kommenden Jahren Folgen: Von den Eltern wurde der Zustand der Toiletten moniert. Bürgermeister Thomas Reichert hat sich hier schon kundig gemacht und wird dies demnächst seinem Stadtrat vorlegen.

Rektor Klaus Kram berichtete in der Versammlung von der sehr gut laufenden Mittagsbetreuung an der Grundschule. Das Mittagessen komme so gut an, dass die AWO, verantwortlich für den Mittagstisch, nach weiteren Räumen rufe. Dies sei aber in der Grundschule selber nicht mehr möglich, so dass die Suche in Richtung der angrenzenden Mittelschule nach einer Lösung sucht.

Im Mittelschulverband wurde, neben Hegwein als Vorsitzender, Obernbreits Bürgermeister Bernhard Brückner im Amt des Stellvertreters bestätigt. Neben dem Beschluss über die Verbandssatzung und die Geschäftsordnung, die weitgehend mit den Vorgängersatzungen identisch sind, besetzte die Versammlung den Rechungsprüfungsausschuss mit Rainer Ott, Thomas Reichert, Heinz Dorsch und dem Vorsitzenden Rudolf Löhr.

40 Spülungen pro Schultag

Auch an der Mittelschule drängt es auf den Toiletten: Die 14 Urinale, so hat der Planer bei der Schulsanierung berechnet, verbrauchen pro Jahr rund 500 Kubikmeter Wasser. 40 Spülungen pro Schultag, fünf Spülungen an den Wochenenden und in den Ferien führen zu rund 2250 Euro Wasser- und Abwasserkosten jährlich.

Neue, wassersparende Urinale würden sich, so der Planer, in nur vier Jahren amortisieren und anschließend gar Geld und Ressourcen sparen. Der Austausch sollte in den Ferien erfolgen, ein entsprechender Auftrag geht an den Planer.