Mainstockheim

Es bleibt beim Nein zu Freiflächen-Photovoltaikanlagen in Mainstockheim

300 Euro pro Jahr - das ist der Steuersatz im Mainstockheim für "Kampfhunde" ab dem 1. Januar 2020. Das beschlossen die Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Donnerstagabend einstimmig. Welche Rassen unter den erhöhten Steuersatz fallen – für "andere" Hunde sind jährlich 25 Euro, für jeden weiteren 50 Euro zu bezahlen – regeln staatliche Verordnungen.
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Für Kampfhunde - im Symbolfoto ein American Stafford Terrier - erhebt die Gemeinde Mainstockheim eine neue Gebühr. Foto: dpa

300 Euro pro Jahr - das ist der Steuersatz im Mainstockheim für "Kampfhunde" ab dem 1. Januar 2020. Das beschlossen die Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Donnerstagabend einstimmig. Welche Rassen unter den erhöhten Steuersatz fallen – für "andere" Hunde sind jährlich 25 Euro, für jeden weiteren 50 Euro zu bezahlen – regeln staatliche Verordnungen.

Wieder gibt es Anfragen für Freiflächenfotovoltaik-Anlagen entlang der Bahn und Autobahn in Mainstockheim, wie Fuchs unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben erläuterte. Bislang hatten sich die Räte gegen solche Anlagen in der Gemarkung ausgesprochen, jetzt wollte der Bürgermeister eine weitere Bestätigung dafür. Zwar hatten einige Räte ihre Meinung dazu revidiert, doch beschloss eine Mehrheit von 6:4 Stimmen, sich in der nächsten Sitzung nicht damit auseinander zu setzen.

Günstige Angebote

Erstaunen bei den Räten beim Erweiterungsbau zum Kindergarten: Das Ergebnis der Ausschreibung für die Fassadenbekleidung beläuft sich auf rund 27 500 Euro - geschätzt waren knapp 50 000 Euro. Nach eingehender Prüfung, so schließt die VOB-Stelle ein Mindergebot aus, erhielt die Mainstockheimer Firma Nuss den Zuschlag. Günstiger fallen auch die Bodenbelagsarbeiten aus. Das Angebot der Firma Bischof aus Sonderhofen lag mit gut 22 000 Euro knapp 2000 Euro unter der Schätzung.

Im Bereich der beiden Trinkwasserbrunnen soll demnächst eine Wasserenthärtungsanlage entstehen. Für den Bau im Außenbereich sind allerdings Ausgleichsmaßnahmen nötig. Für den Bauantrag der Anlage ist eine entsprechende Planung vorzulegen, die am Donnerstag gegen zwei Stimmen verabschiedet wurde. Demnach ist die Ausgleichsfläche auf dem Gelände möglich, wenn die anzulegende Wiese nur einmal jährlich gemäht und das Schnittgut anschließend abgefahren wird.

Ob es für den Kindergarten, der gerade erweitert wird, eine dritte Gruppe geben wird, ist noch offen. Noch sind die Bedarfsberechnungen, nötig für eine Bezuschussung, nicht abgeschlossen. Derzeit könnten, so die Schätzung, alle Kinder im Kindergartenjahr 2020/2021 untergebracht werden, sagte Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs.

Auch wenn es zwei Gebäude sind: Der staatliche Zuschuss für Glasfasererschließung für die Schulhäuser in Kaltensondheim und Mainstockheim wird nur einmal gewährt, da es sich um eine Schule handelt. Hier will Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs noch mit der Regierung verhandeln. Sollte sich der Eigenanteil Mainstockheims am Ende auf runde 5000 Euro belaufen, darf Fuchs den Vertrag abschließen.

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