WIESENTHEID

Es bleibt beim Ausbessern ohne Umlage

Aufwändige Straßenarbeiten in der der Achtzehn-Äcker-Siedlung in Wiesentheid
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Die Sanierung der Kanal- und Wasserleitungen in der Wohnsiedlung Achtzehn Äcker in Wiesentheid gestaltet sich aufwändiger als zunächst gedacht. Begonnen wurde dort mit dem schlechtesten Stück, der Steigerwaldstraße. In der Sitzung des Gemeinderats teilte Bürgermeister Werner Knaier mit, dass in diesen Tagen wieder eine Asphaltdecke aufgebracht wird. Derzeit sind die Arbeiten noch am Laufen; Teile der Straße sind nach wie vor für die Durchfahrt gesperrt. Bis Jahresende sollen die aufgegrabenen Bereiche wieder zugemacht werden

Bei der Frage, wie die Straße wieder hergestellt wird, diskutierten die Gemeinderäte. Mit den Anwohnern hatte die Gemeinde bei einem Termin im Frühjahr vor Ort vereinbart, dass keine Kosten umgelegt werden. Das bedeutet aber auch, dass die Straßen nach Abschluss der Arbeiten keine komplett neue Decke erhalten; auch die Gehwege werden nicht erneuert, sondern nur repariert, so der Kompromiss. Ideal sei das nicht, meinte Ratsmitglied Michael Rückel. „Das ist eine ganz heikle Sache. Der Untergrund ist Stand 2017, von der Optik her sehen die Straßen aus wie in Nachkriegs-Deutschland.“

Die Gemeinde ließ sich laut Bürgermeister Knaier ein Angebot für eine vollflächige Erneuerung der Decke unterbreiten, das sich auf 85 017 Euro einschließlich der Fräsarbeiten beläuft. Würde alles neu gemacht, dann dürfe es laut Rechtslage nicht komplett die Gemeinde bezahlen, hieß es. Schließlich habe man an anderer Stelle im Ort eine Umlegung auf die Anlieger festgesetzt, wie etwa in der Köglergasse. Hier sei der Zustand der Straße insgesamt zu schlecht, um nur zu „flicken“, meinte Bürgermeister Knaier.

In der AchtzehnÄcker-Siedlung soll nun eine vier bis fünf Millimeter starke Deckschicht asphaltiert werden. „Wenn es ordentlich eingebaut wird, dann wrd es keine Holperbahn“, zeigte sich Bürgermeister Knaier mit der nun gewählten Lösung.

In der Siedlung aus den 50er Jahren stehen ab kommenden Jahres die anderen Straßen zur Erneurung an.

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