WIESENTHEID

Erste Musik-Meile durch Wiesentheid kam gut an

Das erste Live-Musikfestival in Wiesentheid, die „Musik-Meile, hat nahezu alle Erwartungen übertroffen. Um die 600 zahlende Besucher waren am Freitagabend im Wiesentheider Ortskern unterwegs, um den Musikern und Bands an den insgesamt sieben Veranstaltungsorten zu lauschen, oder zu tanzen. „Damit hätten wir nicht gerechnet“, gibt Mitorganisator Andreas Liebald zu.
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Tolle Stimmung und klasse Live-Musik: Bei der ersten Wiesentheider Musikmeile feierten 600 Besucher an den insgesamt sieben Orten – hier “Hang Loose“ in der Fränkischen Toskana. Foto: Foto: Andreas Stöckinger

Das erste Live-Musikfestival in Wiesentheid, die „Musik-Meile, hat nahezu alle Erwartungen übertroffen. Um die 600 zahlende Besucher waren am Freitagabend im Wiesentheider Ortskern unterwegs, um den Musikern und Bands an den insgesamt sieben Veranstaltungsorten zu lauschen, oder zu tanzen. „Damit hätten wir nicht gerechnet“, gibt Mitorganisator Andreas Liebald zu.

Das Konzept ging voll auf, „wir haben von der Musik und von den Orten her eine Vielfalt angestrebt“, sagt Liebald. Egal ob in den Gaststätten im Ortskern, in den zwei alten Gewölbekellern von Privathäusern, in der Fränkischen Toskana, einer Gärtnerei am Ortsrand, oder sogar in der Mauritiuskirche, herrschte reger Betrieb. Zudem spielte als wichtiger Faktor auch das Wetter mit.

Bestens angenommen wurde auch der große Shuttle-Bus, den Christian Weglein zur Verfügung stellte und auch selbst steuerte. Er beförderte die Gäste von einem Auftrittsort zum anderen. Einige der Besucher hatten sich zu Fuß, oder auf dem Fahrrad, auf die Musikmeile gemacht.

Den Musikern gefiel es, wie etwa Lokalmatador Thomas Möderl von der Band „Hang Loose“, die in der Gärtnerei ihre Songs zum Besten gaben. „Das Ambiente dort und die Stimmung bei den Leuten war klasse. Wir sind froh, dass wir bei der ersten Musik-Meile dabei sein konnten.“

Die Wirte und Veranstalter zeigten sich angetan, wie etwa Patrick Fichna vom Bistro Okeys am Marienplatz. „Man hat gesehen, dass in Wiesentheid was geht. Es war ja nicht nur in einer Kneipe, sondern überall voll“. Dass das Festival gleich beim ersten Mal so einschlägt, hat ihn überrascht, wie er zugibt. „Ich fand die Idee von Anfang an klasse. Aber mit so einem Ansturm hatten wir nicht gerechnet.“

Von Seiten der Besucher gab es ebenso nahezu nur positive Reaktionen. Wirklich prima fand nicht nur Tatjana Kapp den Mix aus verschiedenen Richtungen. „Da war für jeden was dabei. Ich hätte überall noch länger bleiben können.“ Auch Hans Büttner gefiel der Abend. „Das war ein voller Erfolg, die Stimmung war gut. Ich hätte nicht gedacht, dass es so voll wird. Ich fand auch die Chansons in der Kirche einen guten Beitrag.“ Das einzige, was moniert wurde, war die etwas knappe Zeitschiene. In den etwas mehr als vier Stunden, die den Zuhörern blieben, war es schwierig, sich allen Bands ausgiebig zu widmen.

Vom musikalischen her wurde einiges geboten. Wer Chansons mochte, den zog es zu Sylvia Schindler in die Kirche Der „Mann mit der Melone“ begeisterte mit seinem Blues viele in Oti Schrauts Gewölbekeller in der Kirchgasse. Richtig gut kam die Oberpfälzer Formation „Capone & The Prohibition Band“ an, die mit ihren Rock'n'Roll-Klängen in der Scheune bei Andi Liebald zu hören waren.

Etwas älteres Publikum stellte sich dagegen bei den „Frankomanen“ im Keller der Weinkellerei Fischer ein. Tolle Covermusik aus Pop und Rock machte Gitarrist Stan Silver im Bistro Okeys. Zudem heizten „Die Lappen“ in Edis Gaststube ordentlich ein, während „Hang Loose“ in der Fränkischen Toskana Stimmung machte.

In einigen Tagen wollen sich Veranstalter, Musiker und Wirte zum Gedankenaustausch treffen und ein Fazit der Auftakt-Veranstaltung ziehen. Eine Neuauflage der Musikmeile im nächsten Jahr konnten sich nach erster Umfrage alle Beteiligten gut vorstellen.

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