Albertshofen

Erneuter Kindergarten-Anbau wird notwendig

Erst vor drei Jahren war der Kindergarten in Albertshofen um eine Kinderkrippengruppe erweitert worden, jetzt ist die Einrichtung schon wieder zu klein.
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Erst vor drei Jahren freuten sich die Albertshöfer Knirpse der Kinderkrippe mit ihren Betreuerinnen und Pfarrer Otto Gölkel (rechts) über die Einweihung ihren neuen Gruppenräume. Jetzt wird schon wieder ein Anbau am Kindergarten, der aus allen Nähten platzt, nötig.

Erst vor drei Jahren war der Kindergarten um eine Kinderkrippengruppe erweitert worden, jetzt ist die Einrichtung schon wieder zu klein, wie Pfarrer Otto Gölkel vom Träger evangelisch-lutherische Kirchengemeinde der politischen Gemeinde mitteilte. Für das Kindergartenjahr 2018/19 sind alle Kindergarten- und Kinderkrippen-Plätze bereits belegt. Das hat zur Folge, dass Kinder, die drei Jahre alt werden, nicht in die Kindergartengruppen wechseln können, sondern in der Kinderkrippe bleiben müssen und auch keine bereits auf der Warteliste stehenden Kinder mehr in den Kindergarten aufgenommen werden können.

Der Gemeinderat stellte jetzt die Bedarfsplanung mit insgesamt 181 Plätzen für Kindergarten, Kinderkrippe, Hort für Schulkinder und einen Platz mit qualifizierter Tagespflege fest. Um diesen Bedarf abzudecken, wird erneut ein Anbau für bis zu 25 Plätze notwendig. Über die Kostenbeteiligung der Gemeinde wird erst beraten, wenn die Kosten auf dem Tisch liegen.

Weitere Themen im Rat waren:

Vor Jahresfrist hatte es noch anders ausgesehen, da sah die Mehrheit des Albertshöfer Gemeinderats noch nicht den großen Sinn des Beitritts in eine interkommunale Allianz, zu der die Stadt Dettelbach die Initiative ergriffen hatte. Nach gemeinsamen Tagungen in Klosterlangheim und der verstärkten Kommunikation zeichnete sich kürzlich bei einer gemeinsamen Ratssitzung aller aufgerufenen Kommunen ab, was jetzt auch die Albertshöfer Ratsrunde per Beschluss grundsätzlich festlegte: Albertshofen wird einer solchen Allianz beitreten und stimmt der Erstellung eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) zu.

Im Kindergarten, der als Haus der Kinder St. Nikolaus firmiert, soll die Akustik-Nachhallzeit im Hort-Raum Sonnengruppe verbessert werden. Dazu werden Ringabsorber-Elemente in die vorhandene Deckenkonstruktion eingebaut, was knapp 4000 Euro kostet. Auf Antrag der Kirchengemeinde, beschloss der Gemeinderat die Kostenübernahme.

Die Ratsrunde stimmte zu, dass vor drei Grundstücken in der Mainsondheimerstraße die Bordsteine abgesenkt werden um eine Zufahrt für eine spätere Bebauung der Grundstücke zu ermöglichen.

Die Standgebühr am Albertshöfer Wohnmobilstellplatz nahe der Fähre bleibt weiterhin günstig. Die Ratsrunde beschloss eine marginale Erhöhung der Standgebühr auf acht Euro pro Tag.



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