Volkach

Ergreifendes Finale der Vinotonale

Die klassische Musik erlebt zurzeit an der Volkacher Mainschleife eine Wiedergeburt. Alle vier Konzerte des Klassikfestivals Vinotonale waren in diesem Jahr ausverkauft, so auch das begeisternde Finale am Samstagabend in der Mariä Schutz Kirche auf der Vogelsburg. Mit "Wiener Klassik" für Geist und Seele zog das legendäre Bamberger Streichquartett gut 150 Zuhörer in seinen Bann. Die Vinotonale fand 2019 zum vierten Mal statt.
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Mit "Wiener Klassik" für Geist und Seele verwöhnte das Bamberger Streichquartett am Samstag in der Mariä Schutz Kirche auf der Vogelsburg gut 150 Zuhörer im Rahmen der Vinotonale. Foto: Peter Pfannes

Die klassische Musik erlebt zurzeit an der Volkacher Mainschleife eine Wiedergeburt. Alle vier Konzerte des Klassikfestivals Vinotonale waren in diesem Jahr ausverkauft, so auch das begeisternde Finale am Samstagabend in der Mariä Schutz Kirche auf der Vogelsburg. Mit "Wiener Klassik" für Geist und Seele zog das legendäre Bamberger Streichquartett gut 150 Zuhörer in seinen Bann. Die Vinotonale fand 2019 zum vierten Mal statt.

Ihre Freude über die große Resonanz brachte Opernsängerin Jennifer Wittmann-Müller zu Beginn des Konzerts zum Ausdruck. Die Initiatorin und Organisatorin des Festivals aus Volkach hatte beim dritten Konzert der Reihe Mitte Oktober das Auditorium im Gaibacher Konstitutionssaal mit romantischen Herbstklängen fasziniert.

Musikalische Reise in die Vergangenheit

Diesmal standen nicht sie sondern die Musiker des Bamberger Streichquartetts im Rampenlicht. Die Frage, ob das vor drei Jahren aufwändig sanierte Gotteshaus als Klangkörper taugt, wurde schon bei den ersten Klängen positiv beantwortet. Die Zuhörer erlebten ein zweistündige musikalische Reise in die Vergangenheit. Die vier Musiker Milos Petrovic (1. Violine), Andreas Lucke (2. Violine), Branko Kabadaic (Viola) und Karlheinz Busch (Violoncello) interpretierten Werke von Mozart, Haydn und Beethoven auf großartige Weise.

Das gekonnte Zusammenspiel verbreitete emotionale Gegensätze von der Stille bis zu stürmischen Ausbrüchen. Schon bei der Ouvertüre mit der Salzburger Sinfonie von Wolfgang Amadeus Mozart wurde klar: Hier sind absolute instrumentale Profis am Werk. Die Moderation durch Karlheinz Busch, der kurzweilig durch den Abend führte, versprühte in gekonnter Manier Lebenslust und stillte zudem den Wissensdurst der Gäste.

Viele Gäste dankten den Künstlern für einen unvergesslichen Abend und Jennifer Wittmann-Müller für ihren Mut, das Engagement und das Durchhaltevermögen bei der Konzertreihe. Für 2020 verriet die Organisatorin schon einmal, dass die Konzerte der Vinotonale geballt in zwei Monaten stattfinden werden. Der Startschuss fällt im Juli mit drei Konzerten. Im Oktober folgen drei weitere Klassikhöhepunkte.

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