MARKTBREIT

Erfolgreiche Schau zur Damenwäsche

Nur noch für wenige Tage besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung im Malerwinkelhaus Marktbreit zu besuchen: „An die Wäsche gegangen. Rund um das Drunter der Damen der 1860er bis 1960er Jahre“. Bis Sonntag, 10. November läuft die erfolgreiche Schau zum Wandel der Damenunterwäsche, die auf großes Publikumsinteresse stieß und über 500 Besucher mehr anlockte als in den Vorjahren.
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Noch wenige Tage geöffnet: Mit Dessous und Pin-ups der 50er und 60er Jahre berührt die Ausstellung „An die Wäsche gegangen“ auch erotische Aspekte der Damenunterwäsche. Foto: Foto: S. Michel-von Dungern

Nur noch für wenige Tage besteht die Möglichkeit, die Sonderausstellung im Malerwinkelhaus Marktbreit zu besuchen: „An die Wäsche gegangen. Rund um das Drunter der Damen der 1860er bis 1960er Jahre“. Bis Sonntag, 10. November läuft die erfolgreiche Schau zum Wandel der Damenunterwäsche, die auf großes Publikumsinteresse stieß und über 500 Besucher mehr anlockte als in den Vorjahren.

Und dies noch mit einem „vergleichsweise geringem Kostenaufwand“, freut sich Museumsleiterin Simone Michel-von Dungern laut Pressetext des Museums. Die Exponate entdeckte sie im Zuge der digitalen Inventarisierungsarbeiten im museumseigenen Depot. Die Fülle an Objekten musste wissenschaftlich aufgearbeitet, aber kaum durch Geliehenes oder gar Ankäufe ergänzt werden.

Gestaltet wurde mit Wellpappe und Teppich-Rollen, die sich zum Drapieren der Wäschestücke anboten und in kleine Inszenierungen mit Wäscheleinen, einem Waschtisch, Paravents oder alten, der Wäsche zeitlich entsprechenden Stühlen eingefügt wurden. Auf kleinstem Raum kann der Besucher so den Wandel der Damenunterwäsche nachvollziehen und über manche „alte Bekannte“ aus den 1950er und 60er Jahren schmunzeln, schriebt die Museumsleiterin.

Erstmals sei – noch während die Ausstellung läuft – schon die reich bebilderte Ausstellungsbroschüre vergriffen, die der Besucher im Malerwinkelhaus üblicherweise mit dem Eintrittsgeld erhält oder die auch online bestellt werden kann. Wer die Ausstellung noch besuchen möchte, darf sich als kleiner Trost aber über ein Ausstellungsplakat freuen.

Geöffnet ist das Malerwinkelhaus noch am Donnerstag von 14 Uhr bis 20 Uhr und von Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr. Eine Verlängerung der Sonderausstellung ist nach Angaben des Museums nicht möglich, da die Zeit schon drängt und der Umbau zu Weihnachten ansteht.

Vom 11. bis 30. November ist das Museum daher geschlossen. Ab dem 30. November locken dann an allen Adventswochenenden, samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr, der museale Weihnachtsmarkt und die von Aktionen für Kinder begleitete Ausstellung „Vom Himmel hoch: Engelmotive auf Weihnachtskarten von 1900 bis 1930“ ins Malerwinkelhaus Marktbreit.

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