Würzburg
Durchsuchung

Erfolg für Würzburger Rauschgiftfahnder

Was am Mittwochmittag als normale Personenkontrolle begann, hat für Rauschgiftfahnder der Kriminalpolizei Würzburg zu einer erfolgreichen Wohnungsdurchsuchung geführt. Dort wurden zirka 500 Gramm Betäubungsmittel sichergestellt. Der Wohnungsinhaber wurde festgenommen.
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Polizeieinsatz wegen vollkommen betrunkener 17-Jährigen.Foto: Symbolbild/Archiv
Polizeieinsatz wegen vollkommen betrunkener 17-Jährigen.Foto: Symbolbild/Archiv
Wenige Minuten nach 11 Uhr wollten Polizeibeamte in der Bismarckstraße einen 29-Jährigen kontrollieren. Der Mann ergriff daraufhin sofort die Flucht. Er konnte aber bereits nach kurzer Zeit im Bereich der Straßenbahnhaltestelle am Maritim gestellt werden. Allerdings hatte der Beschuldigte kurz zuvor einen Gegenstand in den Main geworfen, der dort aber nicht mehr aufzufinden war.

Da die Polizeibeamten beobachtet hatten, dass der 29-Jährige aus einem Haus in der Innenstadt gekommen war und der Verdacht nahe lag, dass dort möglicherweise Rauschgift zu finden war, wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Durchsuchungsbeschluss erwirkt.

Als der 34-Jährige Wohnungsinhaber das Haus gegen 11.30 Uhr verließ, wurde er vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung der von dem Mann bewohnten Räume bestätigte sich der Verdacht: Die Fahnder stießen auf etwa 140 Gramm Amphetamin, knapp 320 Gramm Haschisch, 20 Gramm Marihuana sowie einige XTC-Pillen.
Der Festgenommene wurde zur Dienststelle gebracht, wo er den Besitz der Betäubungsmittel einräumte. Der 34-Jährige hat im Laufe des Donnerstags einen Termin beim Ermittlungsrichter.

Der 29-Jährige, der zuvor versucht hatte, in der Bismarckstraße zu flüchten, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Da es gezielte Hinweise gibt, dass der Beschuldigte ein Päckchen mit Rauschgift in den Main geworfen hatte, wird er nun auch wegen Verdachts eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. pol




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