Volkach

Erfolg für Manuel Scheuring: Unter den besten sieben Dirigenten

Manuel Scheuring, der zweite Dirigent des Symphonischen Blasorchesters Volkach, kam beim internationalen Dirigentenwettbwerb beim Deutschen Musikfest in Osnabrück unter die besten sieben von 20 Dirigenten aus aller Welt.
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Manuel Scheuring, der zweite Dirigent des Symphonischen Blasorchesters Volkach, kam beim internationalen Dirigentenwettbwerb im Rahmen des Deutschen Musikfestes in Osnabrück unter die besten sieben von 20 Dirigenten aus aller Welt. Foto: Max Burger

Manuel Scheuring, der zweite Dirigent des Symphonischen Blasorchesters Volkach, kam beim internationalen Dirigentenwettbwerb beim Deutschen Musikfest in Osnabrück unter die besten sieben von 20 Dirigenten aus aller Welt.

Erstmals wurde bei einem Deutschen Musikfest der BDMV ein internationaler Dirigentenwettbewerb ausgetragen, an dem auch der Volkacher Trompeter teilnahm. Der Wettbewerb, der unter der Projektleitung von Professor Ernst Oestreicher stattfand, gliederte sich in vier Runden. Nachdem in der ersten Runde ein Video der Teilnehmer beim Dirigieren eingereicht werden musste, konnten sie in den folgenden Runden ihr Können live vor der hochrangig besetzten Fachjury zeigen.

Die zweite Runde wurde mit dem Symphonischen Blasorchester als Prüfungsorchester gestaltet. Die 20 Dirigentinnen und Dirigenten losten eines von fünf Stücken und führten dieses daraufhin mit dem Orchester vor der Jury auf. Für Manuel Scheuring fiel das Losglück auf "Images of a City" von Franco Cesarini – dem Auftragswerk zum 750-jährigen Bestehen der Stadt Volkach. Dieses Stück mit Bezug zur Heimat brachte dem Volkacher wirklich Glück, da er sich erfolgreich für die nächste Runde der besten sieben qualifizieren konnte.

Daraufhin wurde in der dritten Runde mit der Bläserphilharmonie Aachen ein selbst gewähltes Stück erarbeitet. Manuel Scheuring wählte hier das Werk „By the River“ von Jan van der Roost, konnte sich in dieser Runde allerdings nicht gegenüber der starken Konkurrenz behaupten. Die drei weitergeleiteten Dirigenten aus Deutschland, Spanien und Hongkong hatten im Finale Gelegenheit, im Theater Osnabrück mit dem Polizeiorchester Bayern eigene Akzente mit ihrer Interpretation der Auftragskomposition „Hope“ in Anwesenheit des Komponisten Hubert Hoche zu setzen. Am Ende setzte sich Julio Domingo Escamilla aus Spanien durch.

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