MARKTBREIT

Erfolg der „Dragons“ beim Roboterwettbewerb

Team aus Marktbreit stieg mit einer Kombination aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und einem Kraftwerk ins Rennen, für den Sieg reichte es aber nicht
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Gaben beim Wettbewerb alles (von links): Fabian Markert, Liam Müller, Nikolas Hofmann, Lisa Dieterich, Niels Groh. Foto: Foto: Jarik Schuster

Unter dem Motto „Hydro Dynamics“ startete die Roboterwerkstatt Anfang dieses Schuljahres in den diesjährigen Wettbewerb der First Lego League (FLL). Wie jedes Jahr gab es neben einem Parcours auch eine Forschungsaufgabe für die Teams zu lösen, bei welcher innovative technische Lösungen zum Thema Wasser entwickelt werden sollten.

Kürzlich fand dann der lange erwartete Regionalwettbewerb in der Wolffskeel-Realschule in Würzburg statt, heißt es in einer Pressemitteilung. Insgesamt 13 Teams aus elf Schulen von Aschaffenburg bis Haßfurt hatten die Chance, sich am technischen Geschick und Erfindungsgeist der gegnerischen Teams zu messen.

Umweltfreundliche Roboter

Die Dragons des Gymnasiums Marktbreit stiegen mit ihrer Kombination aus einer Meerwasserentsalzungsanlage und einem Kraftwerk, genannt „OsmoCare“, in das Rennen um den Forscherpreis ein. An trinkwasserarmen Küsten soll dieses System die Wasserknappheit bekämpfen und gleichzeitig Strom für die umgebenden Gebiete erzeugen, während „nebenbei“ lokale Arbeitsplätze geschaffen und Rohstoffe vermarktet werden könnten.

Das Team erreichte im „Robot Game“ schon bei der ersten Fahrt 205 Punkte, welche im weiteren Turnierverlauf mehrmals deutlich überboten werden konnten und im Viertelfinale einen Topwert von 270 Punkten erzielte, heißt es weiter. Diese sehr guten Leistungen führten die Dragons bis ins Finale, wo man sich jedoch nicht gegen das von Turnierbeginn an dominierende Team „RS_KnightMar“ aus Marktheidenfeld durchsetzen konnte.

In der Gesamtwertung konnte die Marktbreiter Roboterwerkstatt so einen sechsten Platz sichern, welcher vom Team laut Pressemitteilung zwar eher enttäuscht aufgenommen wurde, aber auch Hoffnung für die nächsten Jahre aufkommen lässt.

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