KITZINGEN

Entlaufener Mákos gibt Rätsel auf

Wo ist Mákos? Diese Frage beschäftigt weiterhin die Mitarbeiter der Labor-Beaglehilfe. Wie berichtet, war der Hund Anfang April am Kitzinger Tierheim in einem unbemerkten Moment entwischt und zunächst in die ehemalige US-Wohnsiedlung Marshall Heights gelaufen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Will sich nicht einfangen lassen: Mákos ist seit April in und um Kitzingen unterwegs. Foto: Foto: Weigel

Wo ist Mákos? Diese Frage beschäftigt weiterhin die Mitarbeiter der Labor-Beaglehilfe. Wie berichtet, war der Hund Anfang April am Kitzinger Tierheim in einem unbemerkten Moment entwischt und zunächst in die ehemalige US-Wohnsiedlung Marshall Heights gelaufen.

Die Mitarbeiter des Vereins, der Beagle vermittelt, die oft schlimme Jahre als Tierversuchshunde hinter sich haben, verzweifeln seither regelmäßig. Um so wohler tat es, dass vergangenes Wochenende ein anderer Fall glücklich ausging: Der in Dettelbach entlaufene Beagle Elli konnte wieder eingefangen werden.

Bei Mákos ist die Sache dagegen wie verhext: Oft scheint es so, als würde der zweijährige Rüde – ein Beagle-Mix aus Ungarn – die Helfer an der Nase herumführen. Dabei sollte der Streuner eigentlich die Chance bekommen, erstmals bei einer Familie einzuziehen.

Der Versuch, mit einer in der Kaserne errichteten Futterstelle an den Hund heranzukommen, scheiterte. Das Tier tauchte nur unregelmäßig auf. Zuletzt war es auf Kamerabildern vorletzte Woche in der Nacht zum Samstag zu sehen. Auch der vor-erst letzte Versuch mit einer Hundelebendfalle scheiterte und wurde am Freitagmorgen eingestellt. Die Hundefreunde vermuten, dass der Beagle in den umliegenden Ortschaften Kaltensondheim, Repperndorf oder in den Siedlungen rund um die Marshall Heights unterwegs ist.

Ein weiterer Nackenschlag für die ehrenamtlichen Helfer: Ein Teil der Suchausrüstung wurde gestohlen. Zuletzt am Sonntagnachmittag, als zwei Jungen LED-Lampen mitnahmen.

Eine Bitte haben die Beaglefreunde weiterhin: Man sollte nicht versuchen, den Hund einzufangen. Auch nicht hinterherrennen, da das Tier nicht an Menschen oder andere Hunde gewöhnt und äußerst scheu ist. Bei entsprechenden „Jagdszenen“ würde Mákos, so die Befürchtung, das Gebiet verlassen. Mehr Infos dazu gibt es auch bei Facebook unter „Mákos in Kitzingen“.

Meldungen werden entgegengenommen unter Tel. (0 64 52) 93 15 84 oder (0151) 21 23 91 21, per E-Mail: mariweigel@aol.com.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.