Wiesentheid

Endlich ein Übergang für Radler und Fußgänger

Viele Jahre und unzählige Anfragen der Kommunen hat es gebraucht, nun dürfen sich Radfahrer und Fußgänger freuen: Sie können den Radweg von Prichsenstadt nach Wiesentheid künftig ohne Umweg passieren. Seit kurzem ist eine Überquerung der Schienen der dort verlaufende Bahnstrecke von Kitzingen nach Gerolzhofen möglich.
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Ein bisschen aufgeschottert und schon gibt es eine Gefahrenstelle weniger: Radfahrer und Fußgänger kommen nun ganz einfach zwischen Prichsenstadt und Wiesentheid über die Schienen der Bahn. Foto: Andreas Stöckinger

Viele Jahre und unzählige Anfragen der Kommunen hat es gebraucht, nun dürfen sich Radfahrer und Fußgänger freuen: Sie können den Radweg von Prichsenstadt nach Wiesentheid künftig ohne Umweg passieren. Seit kurzem ist eine Überquerung der Schienen der dort verlaufende Bahnstrecke von Kitzingen nach Gerolzhofen möglich. 

"Endlich muss man nicht mehr durch das gefährliche Nadelöhr auf der Staatsstraße 2420 entlang der Leitplanke am Bahnübergang! Künftig haben Wanderer, Jogger, Spaziergänger, Radlfahrer freie und sichere Bahn", jubilierte Prichsenstadts Bürgermeister Rene Schlehr dieser Tage in den sozialen Netzwerken freudig. Das bedeute auch, dass die Verkehrssituation am Bahnübergang für die Verkehrsteilnehmer auf der Staatsstraße wesentlich entschärft sei, so Schlehr.

Er habe mit dem neuen Eigentümer der Bahnstrecke, der Firma Meißner, eine Vereinbarung abgeschlossen, dass "wir, zumindest provisorisch, den Lückenschluss des Rad- und Fußweges von Prichsenstadt nach Wiesentheid errichten können." Das betreffende Stück wurde aufgeschottert und rolliert. Radfahrer und Fußgänger begrüßten diese Erleichterung auf der sehr gut frequentierten Strecke. Bisher mussten sie absteigen und die Straßenseite kurz wechseln, um wieder auf den nach der Bahnschiene verlaufenden Weg zu gelangen.

Beim Bau im Jahr 2000 hatte sich die Bahn gegen einen Übergang ausgesprochen, obwohl dort schon damals keine Züge mehr fuhren. Von Wiesentheider Seite hatte der dritte Bürgermeister Heinrich Wörner zu dem Thema immer wieder nachgefragt. Nun hofft Wörner, dass eine derartige Lösung auch für die ebenso wegen der Bahngleise unterbrochene Radweg-Verbindung zwischen Feuerbach und Kleinlangheim möglich ist.

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