SEGNITZ

Ende mit Absacker und Handportion

Sehr zufrieden ist das Segnitzer Museumsteam mit dem bisherigen Besuch der Sonderausstellung „Es gibt was auf den Deckel“. Am Sonntagnachmittag, 16. Februar, sind die „Krüge, Gläser, Flaschen und was sonst auf den Bierfilz passt“ bei einem „Absacker“ mit Kaffee, Bier und Handportion letztmalig im Segeum in der alten Schule in Segnitz zu sehen.
Artikel drucken Artikel einbetten
Dem Ende entgegen: Im Mittelpunkt der Bierausstellung „Es gibt was auf den Deckel“ steht auch die Segnitzer Wirtshausgeschichte. Sie beginnt im Gasthaus Zum weißen Lamm, in der späteren Brauerei Kleinschroth. Heute wird dort allerdings kein Bier mehr gebraut. Im ehemaligen Bräuhof reifen nun die Schoppen und der Sekt des Weingutes Kreglinger.Foto: Norbert Bischoff

Sehr zufrieden ist das Segnitzer Museumsteam mit dem bisherigen Besuch der Sonderausstellung „Es gibt was auf den Deckel“. Am Sonntagnachmittag, 16. Februar, sind die „Krüge, Gläser, Flaschen und was sonst auf den Bierfilz passt“ bei einem „Absacker“ mit Kaffee, Bier und Handportion letztmalig im Segeum in der alten Schule in Segnitz zu sehen.

Die Sonderausstellung zeigt seit vier Wochen Exponate verschiedener Sammler. Im Mittelpunkt stehen dabei Brauerei- und Wirtshausutensilien, vornehmlich aus Segnitz und aus den Nachbarorten. Ein weiteres Thema ist die Segnitzer Wirtshausgeschichte und der hiesige Hopfenanbau.

Museumsleiter Wilhelm Lauck freut sich aber auch, dass neben dem großen Interesse an der Bierausstellung das Museum selbst mit den neuen Öffnungszeiten sehr viele Besucher verbuchen konnte. Künftig sind nämlich die Funde aus dem bronze- und hallstattzeitlichen Gräberfeld und aus dem Merowingerfriedhof bereits von Mitte Januar an bis Ende November zu sehen.

Film über Begräbnissitten

Darüber hinaus befasst sich das Segeum auch mit den Begräbnissitten von der Jungsteinzeit bis ins Frühe Mittelalter. Der Museumsfilm „Auf dem Weg ins Jenseits“ führt in das Thema ein.

Wilhelm Lauck ist sich sicher, dass das neue Konzept mit verschiedenen Sonderausstellungen, das von der Archäologin Dr. Margarete Klein-Pfeuffer begleitet wird, aufgegangen ist. Er verrät auch, dass bereits die Planungen für die nächste Aktion laufen. Nach dem Internationalen Museumstag am 18. Mai, bei dem wieder zahlreiche Aktionen im Segeum stattfinden, können nämlich anschließend für vier Wochen steinzeitliche Funde und historische Schlösser besichtigt werden.

Das Museum Segeum in der alten Schule in Segnitz ist von Mitte Januar bis Ende November an den Sonntagen von 14 bis 17 Uhr und ganzjährig nach Vereinbarung (Tel. (0 93 32) 94 58) geöffnet. Die Ausstellung „Es gibt was auf den Deckel“ ist noch am Sonntag, 16. Februar von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.