Sommerach

Elisabeth Drescher könnte Geschichte schreiben

Die 47-Jährige hat schon viele Aufgaben in ihrer Wahlheimat Sommerach übernommen. Nun nimmt sie eine besondere Herausforderung an - sie will Elmar Henke nachfolgen.
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CSU-Ortsvorsitzender Mario Heusinger gratuliert Elisabeth Drescher zur Bürgermeister-Kandidatur in Sommerach.  Foto: Walter Braun
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Seit 22 Jahren ist die aus Moosdorf (Oberösterreich) stammende Elisabeth Drescher in der Winzergemeinde Sommerach beheimatet. Drescher, die heilpädagogische Fachkraft ist, hat sich in dieser Zeit in mehreren Funktionen mit Herzblut ins Gemeindeleben eingebracht.

Ob nun als Ortsbäuerin, als Vorsitzende des Weinbau- und Tourismusvereins, als Teilhaberin der Info-Vinothek, als Gästeführerin "Weinerlebnis Franken" und nicht zuletzt auch als Mitglied des Gemeinderates. In Kürze strebt die 47-jährige, verheiratete Mutter von drei Kindern nach einem Amt, das für sie "eine ganz besondere Herausforderung" darstellt: Sie möchte die Nachfolge von Bürgermeister Elmar Henke antreten, der nach 22 Dienstjahren den Chefsessel im Sommeracher Rathaus räumt. Bei einer wahrscheinlichen Wahl würde Drescher als "erste Bürgermeisterin" von Sommerach Geschichte schreiben.  

Mitentscheidend waren Gespräche mit nahestehenden Menschen

In der gut besuchten Nominierungsversammlung der Sommeracher CSU-Liste fungierte Bezirksrätin Gerlinde Martin als Wahlleiterin. Das Hauptaugenmerk galt schließlich Elisabeth Drescher, die erst kürzlich ihre Bereitschaft für eine Bürgermeister-Kandidatur signalisierte.  Mitentscheidend hierfür waren Gespräche mit Menschen aus dem Umfeld und Personen, die "ihr nahe stehen".

Dazu gehörte auch Ehemann Norbert, mit dem sie seit vielen Jahren einen Öko-Weinbaubetrieb führt. Drescher bezeichnet sich als Ehrenamtsmensch, der auch in ihrer Heimat Österreich in verschiedenen Funktionen aktiv war. Bei einer Wahl möchte die 47-jährige die erfolgreiche Gemeindearbeit ihres Vorgängers Elmar Henke fortsetzen. Angst vor neuen Aufgaben bzw. Projekten, die es umzusetzen gilt, hat sie keine.

Wichtig ist ihr eine intakte Dorfgemeinschaft

Allergrößten Wert legt Drescher auf eine intakte Dorfgemeinschaft ("es geht mir um das Miteinander"). Auch die Familie ist für die Bürgermeister-Kandidatin ganz wichtig – sie ist die Säule der Gesellschaft, wie Drescher sagt.

Auf der Agenda der Kandidatin ganz oben stehen unter anderem der Erweiterungsbau der Kindertagesstätte oder die Realisierung des Parkplatzes "Am Schwarzacher Tor" sowie die Baumaßnahmen am Sommeracher Friedhof.  

Bei der Wahl votierten 18 von 19 Stimmberechtigen für Elisabeth Drescher. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung", betonte Drescher. Ein Grußwort sprach auch Landratskandidat Timo Markert.

Schließlich hatten die zwölf Gemeinderatskandidaten die Gelegenheit, sich vorzustellen.

Die Listenplätze in der Reihenfolge: Karoline Schramm, Jörg Steffen, Christl Schuster, Roman Mangold, Robert Plannasch, Mario Heusinger, Björn Henninger, Elisabeth Henke, Johannes Blaß, Stefan Reuß. André Douverne und Emil Schlereth.

   

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