IPHOFEN

Elf närrische Stücht-Jahre

Einen närrischen Geburtstag feiert in diesem Jahr der Verein Iphöfer Stücht, war der Verein doch vor elf Jahren offiziell gegründet worden. Deswegen nahm Vorsitzender Richard Schober in der Hauptversammlung erstmals in der Vereinsgeschichte Ehrungen vor.
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Schals zur Elfer-Ehrung: Richard Schober (links), Vorsitzender des Karnevalsvereins Iphöfer Stücht, ehrt (von links) Sonja Schober, Klaus Straub, Karin Müller, Jürgen Popp, Maria Mend, Wolfgang Müller, Herbert Oppelt, Manfred Dörr, Hans Scheckenbach, Bürgermeister Josef Mend, Roland Müller und Andreas Müller mit Schals für langjährige Vereinstreue und Engagement im Verein. Foto: Foto: Hartmut Hess

Einen närrischen Geburtstag feiert in diesem Jahr der Verein Iphöfer Stücht, war der Verein doch vor elf Jahren offiziell gegründet worden. Deswegen nahm Vorsitzender Richard Schober in der Hauptversammlung erstmals in der Vereinsgeschichte Ehrungen vor. Den anwesenden Geehrten Maria Mend, Josef Mend, Manfred Dörr, Andrea Müller, Herbert Oppelt, Hans Scheckenbach, Richard Schober, Sonja Schober, Karin Müller, Wolfgang Müller, Klaus Straub, Roland Müller und Jürgen Popp überreichte der Vorsitzende „Stücht“-Schals für die Vereinstreue und Engagement im Vereinsleben.

„Wir stechen in See mit dem Iphöfer Narrenschiff“ – mit diesem Motto war der Verein in die Faschingssaison 2013/2014 gegangen und bei den Stücht-Faschingsbällen hatte Simon Roth seine Premiere als alleiniger Moderator. Nach der Rosenmontags-Stücht musste es mit dem nächtlichen Abbau schnell gehen, ehe die Narren die Faschingszeit mit dem Kirchenbesuch an Aschermittwoch abschlossen.

Richard Schober hob die gute Jugendarbeit hervor und erstmals konnte der Verein zwei junge Trainerinnen für den Juleica-Kurs gewinnen. Der Fastnacht-Verband Franken honorierte die Jugendarbeit des Vereins, indem die Verbandsverantwortlichen die Crazy Girls und deren Leiterin Susanne Hopfner mit der Jugendmedaille des Verbands auszeichneten. Erstmals initiierte der Verein zur Kirchweih eine Tanzveranstaltung mit erfreulicher Resonanz. Eine Neuauflage ist geplant. Die Narren beteiligten sich am VR-Bank-Bonuslauf und auch am Vereinsmeister-Turnier des FC Iphofen und mussten sich dort erst im Endspiel geschlagen geben. Richard Schober wünschte sich weiterhin einen festen Trainingsraum für die Stücht-Gruppen. Denn bislang müssen die Aktiven ihre sieben Sachen und Musikanlage von Pfarrzentrum zu Gemeinderaum und von Stadtteil zu Stadtteil schleppen. Der Vorsitzende bat Bürgermeister Josef Mend, sich umzuhören, ob denn irgendwo eine passender Raum frei werde. Mend zollte dem Verein seine Anerkennung und würdigte ihn als „Baustein im kulturellen Leben unserer Stadt“. Schatzmeisterin Karin Müller informierte, dass der Verein auf 183 Mitglieder zulegen konnte. Vor allem dank der Teilnahme am Weihnachtsmarkt und dem Kirchweihtanz war es Müller möglich, für 2013 einen vierstelligen Jahresüberschuss auszuweisen. Die Stücht ist kein klassischer Karnevalsverein und verleiht deswegen auch nicht gängige Karnevalsorden. Vielmehr geben die Iphöfer Orden in flüssiger Form aus, aktuell einen Rotwein-Bocksbeutel des Jahrgangs 2012.

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