KITZINGEN

Einsatz für eine attraktivere Stadt

Der Kitzinger Stadtmarketingverein hat seine Stadtmarketingpreise verliehen. Damit soll das Engagement von Personen und Institutionen gewürdigt werden, die sich für die Attraktivität der Stadt besonders einsetzen.
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Strahlende Verantwortliche und Preisträger: Die Vorsitzende des Stadtmarketingvereins, Claudia Biebl (von links) und ihr Stellvertreter Reiner Straßer verliehen die Stadtmarketingpreise an Volkmar Röhrig, Peter Siegel und Thomas Greif, ihnen gratulierte Hauptsponsor Hermann Hadwiger von der Sparkasse Mainfranken. Foto: Foto: Hartmut Hess

Der Kitzinger Stadtmarketingverein (STMV) hat zum dritten Mal seine Stadtmarketingpreise verliehen. Damit soll das Engagement von Personen und Institutionen gewürdigt werden, die sich für die Attraktivität der Stadt besonders einsetzen.

Die Preise übergaben die Vorsitzende Claudia Biebl und ihr Stellvertreter Reiner Straßer am Mittwoch in der Rathaushalle an Peter Siegel von der VR Bank Kitzingen, an Thomas Greif vom Anzeigenmagazin Fundgrube und an den „World Press“-Ausstellungs-Initiator Volkmar Röhrig.

Laudator Georg Will ging auf die VR Bank ein. Durch den jährlichen Bonuslauf, den die Bank seit acht Jahren beim Stadtfest veranstaltet, klingelten vor allem bei den teilnehmenden Vereinen die Kassen. Heuer habe die Genossenschaftsbank stolze 48 370 Euro an die Vereine und Gruppen ausgeschüttet. Will lobte die große Hilfsbereitschaft der Stadt und der Vereine mit 130 Helfern. VR Bank-Vorstand Peter Siegel erinnerte an die Gründung des Stadtfestes im Jahr 2007 und fand es eine „grandiose Idee“, damals den Bonuslauf ins Leben gerufen zu haben. Denn damit gibt es jedes Jahr die Möglichkeit, gerecht für alle, den Vereinen und Gruppierungen aus dem Einzugsbereich der VR Bank Zuwendungen zukommen zu lassen.

Stadtmarketing-Beirat Michael Hoinkis zeigte auf, warum der Preis im Segment „Besonderes Engagement“ an den Geschäftsführer der Kitzinger Fundgrube Thomas Greif ging. Die Fundgrube bilde ein Monatsmagazin „von Kitzingern für Kitzinger“, die wochenlang aufliege. Hoinkis imponierte es vor allem, dass Thomas Greif nur Kitzinger Kunden in sein Blatt lasse und auswärtigen Konkurrenten dauerhaft absage. Wie Thomas Greif sagte, gebühre der Preis mehr seiner Mutter Erna-Heide Greif und seinem Stiefvater Karl Müller, die die Kitzinger Fundgrube mit großem Mut und Engagement geschaffen hätten.

Hauptamtsleiter Ralph Hartner sprach die Laudatio auf Volkmar Röhrig, der den Preis als „Botschafter Kitzingens“ erhielt. Binnen weniger Wochen waren im Jahr 2001 mehrere Tausend Gäste nach Kitzingen gepilgert, um auf Röhrigs Initiative die „World-Press“-Ausstellung zu sehen. Kommendes Jahr ist die Ausstellung das zehnte Mal in Kitzingen und bislang habe sie einige Zehntausend Besucher aus ganz Süddeutschland nach Kitzingen gelockt.

Hartner gab Einblicke in das Leben und das Wesen von Röhrig, der nach der Wende aus der DDR nach Mainstockheim gezogen war. Der Buchautor sei eine Kapazität in seinem Beruf, aber bestimmt nicht verdächtig, ein Diplomat zu sein. „Meine Gedanken fahren Achterbahn“, sagte Röhrig bei der Preisverleihung.

Hermann Hadwiger, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Preise-Hauptsponsors Sparkasse Mainfranken Würzburg, erklärte, dass Sponsoren wie sein Haus sich in Kitzingen und der Region verwurzelt sehen. Dem Abend gaben der Geiger Florian Meierott und Pianistin Jutta Müller-Vornehm einen festlichen Rahmen.

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