Großlangheim
Repräsentantin

Eine neue sitzt nun auf dem Großlangheimer Thron

Esther Schenk übergab die Krone der Weinprinzessin an Lena Sterk. Die junge Frau freut sich auf ihre neuen Aufgaben.
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Die neue Großlangheimer Weinprinzessin Lena Sterk bekommt die Krone aufgesetzt. Foto: Winfried Worschech
Die neue Großlangheimer Weinprinzessin Lena Sterk bekommt die Krone aufgesetzt. Foto: Winfried Worschech
Großlangheim hat einen Termin für die Krönung seiner neuen Weinprinzessin zwischen der Abdankung des bisherigen Papstes und der Installation des neuen gefunden. Bürgermeister Karl Höchner gefiel es bei der Inthronisation von Lena Sterk, sich auf die jüngsten Ereignisse im Vatikan zu beziehen.

Annette Droll, die Vorsitzende des Weinbauvereins, nahm das Staffelholz auf: "Habemus Lena(m)", gab sie unter dem starken Beifall am Sonntagnachmittag im Kulturhaus bekannt. Ebenso starken Beifall gab es für die bisherige Langemer Weinprinzessin Esther Schenk, die zwei Jahre lang das Winzerdorf, die Weinlage "Kiliansberg" und den Frankenwein repräsentiert hatte.

Sie entstammt einer Winzerfamilie

Die neue Prinzessin ist 18 Jahre alt, entstammt der Winzerfamilie Martina und Robert Sterk und ist Auszubildende an der Missionsärztlichen Klinik in Würzburg.
Sie engagiert sich bei der Jugend des "Neuen Kellers", fährt gerne Ski, ist in Sachen Handball aktiv und hält sich auch bei "Crow Fight Extreme" fit. Außerdem tut sie Dienst als Ministrantin.

Warum sie Weinprinzessin wurde? "Es ist ein Amt, an dem man wachsen und dazulernen kann. Ich freue mich auf das Beisammensein bei Terminen, Brotzeiten oder Festen, wenn der Wein dabei ist", antwortete sie auf diese Frage. Wenn es die Zeit zulässt, hilft Lena auch mal bei der Weinbergsarbeit mit, "am liebsten bei der Lese".
Zunächst habe sie noch gezögert, als sie auf das Amt angesprochen wurde. "Aber nach vielen Gesprächen war ich bereit, diesen Schritt zu machen und ich denke, er war richtig".

Esther Schenk mit allen Ehren verabschiedet

Annette Droll und ihr Stellvertreter Theo Bergmann hatten im vollen Kulturhaus Ehrengäste, viele Großlangheimer und zahlreiche Hoheiten des Hofstaats von Walter Vierrether begrüßt. Die Vorsitzenden verabschiedeten die bisherige Weinhoheit Esther Schenk mit allen Ehren, viel Lob, einem Ring und Blumen und den Worten: "Sie hat Großlangheim, die Weinlage Kiliansberg und den Frankenwein mit Charme und Frohsinn vertreten. Wir sind glücklich, dass wir Dich gewinnen konnten." Dankesworte und Präsente gab es auch für Esthers Eltern und Schwestern: "Was wäre die Weinprinzessin ohne ihre Familie?"

Sie zeigt die Erfahrungen und Schätze, die sie gesammelt hat

Die bisherige Weinprinzessin erzählte, dass sie viele Erfahrungen und Schätze gesammelt habe. Beim Blick in ihre "Schatztruhe" kam als erster Hofrat Vierrether als "Miniausgabe" zum Vorschein. Mit dem Hofstaat hatte sie viele Termine vom Allgäu bis nach Venedig wahrgenommen. Aus der "Schatzkiste" tauchte auch ein Plakat mit dem Bild eines Kreuzfahrtschiffs auf, dessen Gäste aus Australien und Neuseeland sie begrüßt hatte. Viele Termine kamen auch durch die Winzervereinigung "Fränkisches Gewächs" zu Stande. Nicht fehlen durfte der "Krack" als Sinnbild des Großlangheimer Spitznamens.

Letzter und wichtigster Teil der Schatztruhe war die Familie, "denn ohne euch wäre es nicht so schön gewesen".
Mit Bildern wurden die vielen Einsätze Esthers deutlich: "Insgesamt gab es in diesen 736 Tagen 195 Termine und ich hatte eine Klassezeit!" Das hohe Engagements Esthers hob auch die Fränkische Spargelkönigin Theresa Sterk aus Großlangheim hervor: "Es war immer schön mit Dir und Du wirst mir sehr fehlen".

Die Spargelqueen äußerte aber auch Vorfreude auf die Zusammenarbeit mit Lena Sterk. Für die musikalische Untermalung der Verabschiedung der bisherigen und der Krönung der neuen Langemer Weinhoheit sorgten Toni und Jürgen Förth.
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