Marktsteft

Eine Streuobstwiese für mehr Biodiversität in Marktsteft

In Marktsteft soll am ehemaligen Kleider-Gelände am Main ein neues Naherholungsgebiet für die Bürger der Stadt entstehen. Aus diesem Grund wurden vergangenen Donnerstag viele neue Streuobstbäume in der Nähe des alten Hafens gepflanzt. Marktstefts Bürgermeister Thomas Reichert lud hierzu den stellvertretenden Landrat Paul Streng sowie Behördenleiter Gerd Düll vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen und Andreas Becker aus der Abteilung Gartenbau ein. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Karl Wolf und Vertretern des Ortsverschönerungsvereins wurden die jungen Bäume unter fachmännischer Aufsicht der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in die Erde gebracht.
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Fleißige Hände brachten die jungen Streuobstbäume auf dem ehemaligen Kleider-Gelände in Marktsteft in die Erde (von links): Der stellvertretende Landrat Paul Streng, Bürgermeister Thomas Reichert, Thomas Hetterich (Ortsverschönerungsverein), Gartenbautechniker Wilhelm Straßberger, Karl Wolf (Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege), Gerd Düll (AELF), Andreas Becker (AELF) und Gudrun Wende (Ortsverschönerungsverein). Foto: Christine Pfanzer
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In Marktsteft soll am ehemaligen Kleider-Gelände am Main ein neues Naherholungsgebiet für die Bürger der Stadt entstehen. Aus diesem Grund wurden vergangenen Donnerstag viele neue Streuobstbäume in der Nähe des alten Hafens gepflanzt. Marktstefts Bürgermeister Thomas Reichert lud hierzu den stellvertretenden Landrat Paul Streng sowie Behördenleiter Gerd Düll vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kitzingen und Andreas Becker aus der Abteilung Gartenbau ein. Zusammen mit dem Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege Karl Wolf und Vertretern des Ortsverschönerungsvereins wurden die jungen Bäume unter fachmännischer Aufsicht der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs in die Erde gebracht.

Bürgermeister Reichert freut sich über die Pflanzungen, denn dadurch wird das alte Industriegelände neben dem ältesten Binnenhafen Bayerns erneut aufgewertet. Darüber hinaus wird durch die neuen Streuobstbäume, die vom Gartenbauzentrum Bayern Nord gespendet wurden, die biologische Vielfalt gefördert. "Wir müssen nachhaltig denken, sehen, was wir unseren Nachkommen hinterlassen und handeln", betonte Bürgermeister Reichert. So solle die Pflanzaktion exemplarisch für den gesamten Landkreis stehen und die Biodiversität vorantreiben.

Auch Becker lobte die neue Streuobstwiese und erklärte, dass man die Menschen so wieder "hinaus in die Natur holen" und ihnen einen verantwortungsvollen Umgang nahe bringen könne.

Die Bürger der kleinen Stadt am Main können sich in naher Zukunft über Äpfel, Birnen, Zwetschgen und Renekloden freuen. Denn die Früchte der gepflanzten Hochstämme stehen der Allgemeinheit zur Verfügung und auch die Tierwelt wird sich an den neuen Streuobstbäumen erfreuen.

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