SEINSHEIM

Eine Plakette für den Stifter

Die Sanierung des Nepomuk in Tiefenstockheim kostete 8425 Euro. Laut Bürgermeister Heinz Dorsch hat es vom Landesamt für Denkmalpflege einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro gegeben, vom Bezirk Unterfranken 1170 Euro. Bei der Gemeinde verblieben 4755 Euro, eine Summe, die der frühere Tiefenstockheimer Klaus Pfeuffer aus Kitzingen übernommen hat.
Artikel drucken Artikel einbetten
Keine Kosten für Gemeinde: Die Sanierung des Nepomuk in Tiefenstockheim ist durch Zuschüsse und eine großzügige Spende finanziert. Foto: Foto: G. Krämer

Die Sanierung des Nepomuk in Tiefenstockheim kostete 8425 Euro. Laut Bürgermeister Heinz Dorsch hat es vom Landesamt für Denkmalpflege einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro gegeben, vom Bezirk Unterfranken 1170 Euro. Bei der Gemeinde verblieben 4755 Euro, eine Summe, die der frühere Tiefenstockheimer Klaus Pfeuffer aus Kitzingen übernommen hat. Das teilte Dorsch dem Gemeinderat mit. Der Stiftername werde auf einem kleinen Schild bei der Statue verewigt.

Dem Wunsch Cornelia Naglers, die Figur endlich zu überdachen, machte Dorsch wenig Hoffnung auf Erfüllung, da solches von den Denkmalschützern nicht gewünscht werde. „Dann sollten die das nächste Mal die kompletten Sanierungskosten bezahlen“, forderte Nagler. Dies werde wohl auch nicht geschehen, meinte Dorsch. Sein Stellvertreter Stefan Schwarz ergänzte, dass schließlich die Steinmetze auch Arbeit bräuchten.

Die weiteren Themen im Gemeinderat Seinsheim:

• Der Generationenbus läuft gut. Privat wird er laut Bürgermeister Heinz Dorsch gut angenommen, 1075 Fahrgäste nutzten die Buslinie im vergangenen Jahr. Den Überschuss von 2894 Euro, der der Gemeinde Seinsheim zustehen würde, gibt diese als Zuschuss an den Generationenbus-Verein. Einstimmig folgte der Gemeinderat dem Vorschlag des Bürgermeisters. „Der Verein kann das Geld gut brauchen“, meinte Dorsch. Er gehe davon aus, dass auch die Gemeinde Martinsheim, mit der Seinsheim bei der Buslinie kooperiere, mit ihrem Überschussanteil ebenso verfahre.

• Eine Hemmersheimer Firma erhält den Auftrag, für 2445 Euro das Kriegerdenkmal in Iffigheim zu reinigen und die Beschriftung zu erneuern.

• 6000 Euro gab es von der Gemeinde, über 5500 Euro sind an Spenden für den Kinderspielplatz in Tiefenstockheim zusammengekommen. Deshalb reicht das Geld nun noch für zwei weitere Spielgeräte: eine Federwippe und ein Karussell-Rondell. Ein solches Karussell soll auch, falls es von den Ausmaßen passt, für Seinsheim beschafft werden. Auch dort sind Spenden für ein Spielgerät gesammelt worden.

• „So einen schönen Bericht habe ich noch nie bekommen, seit ich Bürgermeister bin“, sagte Bürgermeister Dorsch, als er über die Besichtigungen bei den Feuerwehren informierte. In Seinsheim, Iffigheim und Tiefenstockheim habe es keine Beanstandungen gegeben. Bei der Wehr in Wässerndorf sei das Fehlen eines dritten Maschinisten festgestellt worden, des Weiteren sei der – allgemein bekannte – schlechte Zustand des Feuerwehrgerätehauses beanstandet worden. „In Bälde werden wir uns damit befassen müssen“, kündigte Dorsch an.

• Für die Breitbandausstattung vergab der Gemeinderat den Auftrag für die Bestandsaufnahme für 2737 Euro sowie für den Masterplan, also die Planung bis zu jeder Haustüre hin, für weitere 5444 Euro.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.