Nordheim

Ein vorweihnachtlicher Hingucker

Auch die bevorstehende Weihnachtszeit wurde in die Feierlichkeiten anläßlich des 1100- jährigen Bestehens der Winzergemeinde Nordheim mit eingebunden.
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Unter der Regie von Bürgermeister Guido Braun (rote Jacke) wurde am Donnerstag zusammen mit den Gemeindebediensteten Thomas Kächelein und Thorsten Plettner der erste "Weininsel- Christbaum" in Nordheim nahe der Mainfähre aufgestellt. Mit 1100- Mini- Bocksbeutel ausgestattet ist das neue "Nordheimer Wahrzeichen" eine weitere Attraktivität im Zuge der 1100- Jahr Ortsfeierlichkeiten. Foto Walter Braun Foto: wabr/Walter Braun

Auch die bevorstehende Weihnachtszeit wurde in die Feierlichkeiten anläßlich des 1100- jährigen Bestehens der Winzergemeinde Nordheim mit eingebunden. So wurde auf Anregung von Hannelore Kram und Matthias Schäfer ein "Weininsel- Christbaum" aus Metall kreiert, mit dem der Touristikrat Nordheim zum Ende des Jubiläumsjahres noch einmal ein "dickes Ausrufezeichen" setzen möchte. Dass dies gelingen wird, daran zweifelt seit Donnerstag dieser Woche wohl kaum jemand.

Da wurde unter Anleitung von Bürgermeister Guido Braun ("Das wird ein echter Hingucker") im Nordheimer Fährgarten nahe der Mainfähre ein 5,40 Meter hoher Metallbaum mit einem Durchmesser von 3,70 Meter aufgestellt. Das Besondere an dem Christbaum ist der Behang und die Ausstattung: Nicht etwa Weihnachtskugeln, nein, 1100 0,25 Liter- Mini-Bocksbeutel zieren künftig den Baum, der bei Dunkelheit durch eine Bodenanstrahlung für einen imposanten Anblick sorgen wird.

"Ich habe bislang keinen ähnlichen Baum mit dieser Ausstattung gesehen", betonte Bürgermeister Braun, der zusammen mit Sohn Nico in seinem Betrieb für die Metallarbeiten des Baumes zuständig war. Der Gemeindechef lobte bei der Aufstellung einmal mehr den Gemeinschaftsgeist des Nordheimer Touristikrates, der auch bei der Umsetzung der vorweihnachtlichen Idee zum Tragen kam. "Das war irre, ein Anruf genügte und da standen zehn Mann auf der Matte". Die Planung des Projektes lag in den bewährten Händen von Dietmar Rohmfeld, Bürgermeister Braun schließlich zeichnete für die Verwirklichung des ersten "Weininsel- Christbaumes" mit geschätzten Kosten in Höhe von etwa 7000 Euro verantwortlich.

Insgesamt, so Braun, wurden an die 900 Kilo Stahl verarbeitet und zirka 300 freiwillige Helferstunden geleistet. Mit zu den Arbeitsschwerpunkten gehörte das Löcherbohren in die 1100 Mini-Bocksbeutel, das für den Halt der außergewöhnlichen Dekoration notwendig sind.

"Bäume kann jeder bauen", betont der Gemeindechef, aber wir wollten im Zuge der 1100-Jahr- Feierlichkeiten ein Zeichen für die nächsten Jahre setzen. Im Übrigen wird die neue "Nordheimer Sehenswürdigkeit" nicht nur im Jubiläumsjahr 2018 sondern auch in den folgenden Jahren für eine Bereicherung des Nordheimer Weihnachtsdorfes sorgen. Wie erwähnt: Offiziell in Betrieb genommen wird der Weininsel- Christbaum am Freitag, 23. November ab 17 Uhr. Für Speisen und Getränke ist gesorgt, teilt der Veranstalter mit.

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