Großlangheim
Gemeinderat

Ein gutes Jahr für Großlangheim

Der Rückblick des Großlangheimer Bürgermeisters fällt positiv aus: Die Dorferneuerung ist gut gelaufen, die Finanzpolitik ist solide und viele Bürger setzen sich in Vereinen und Arbeitskreisen für den Ort ein.
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Eines der letzten großen Projekte der Dorferneuerung in Großlangheim war die Neugestaltung des Seeumfelds. Foto: Worschech
Eines der letzten großen Projekte der Dorferneuerung in Großlangheim war die Neugestaltung des Seeumfelds. Foto: Worschech
Die traditionelle Schlussansprache von Bürgermeister Karl Höchner zur Lage in Großlangheim in der letzten Ratssitzung des Jahres am Donnerstagabend fiel ähnlich positiv und optimistisch aus wie in den vergangenen Jahren. Neu war, dass das Ortsoberhaupt das Ratskollegium für eine Investition in den kommenden Jahren begeistern wollte. Es geht darum, die Ortsbeleuchtung auf LED-Basis umzustellen.

Das würde zunächst einmal rund 145.000 Euro kosten, "aber dann etwa 7000 Euro pro Jahr weniger Stromkosten bedeuten und das mit steigernder Tendenz". Über diese Sache habe man in Großlangheim schon einmal gesprochen, "aber damals waren wir noch nicht so weit. Wir mussten erst einmal einige Jahre diese Technik beobachten, die jetzt die nötige Reife hat", sagte Höchner. Zur Sache wird es noch eingehende Beratung durch einen Fachmann "und eine nächtliche Besichtigung von Straßenzügen mit diesen Nostalgieleuchten geben", kündigte der Bürgermeister an.


Wirtschaftlicher Aufschwung

Mit Blick auf das Dorf stellte er fest, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung zu verzeichnen sei "und manche sind bereit, zu investieren und ein Haus zu bauen, obwohl das Vertrauen in Banken und die Politik erschüttert ist". Sinnvolle Investitionen stünden auch auf Gemeindeebene weiterhin hoch im Kurs, "um unser Dorf weiter nach vorne zu bringen".

Sehr erfreut zeigte sich der Bürgermeister, dass die zu Ende gehende Dorferneuerung ohne Schulden und ohne Überforderung der Anlieger abgeschlossen werden könne. Jetzt stehe noch die Gestaltung des Platzes an der Kreuzung Felsen- und Kirchgasse an, die Planung dafür sei fertig. Zum Programm für 2013 gehören außerdem der Anbau im Kindergarten für eine Kinderkrippe, die Sanierung des Tiefbrunnens und des Winzerbrunnens, Verbesserungen für die Kläranlage und die Umgestaltung des Weinfestes. "Das schnelle Internet ist nicht aufgehoben, sondern aufgeschoben", meinte Höchner zu diesem Thema.

Eine solide Finanzpolitik werde weiterhin die Grundlage dafür bieten, das Beste für die Dorfgemeinschaft zu erreichen, zeigte sich der Gemeindechef überzeugt: "Wir werden auch in den kommenden Jahren keine finanziellen Wechsel auf die Zukunft tätigen und uns auf das Nötige beschränken". Die Weiterentwicklung des Dorfes funktioniere nicht zuletzt deshalb so gut, "weil viele Privatpersonen, Vereine, Gruppierungen oder Arbeitskreise sich in guter Zusammenarbeit für die Dorfgemeinschaft einsetzen". Der Dank des Bürgermeisters galt an dieser Stelle auch den Bediensteten der VG und des Bauhofs, dem Ratsgremium, "das durch überlegtes Handeln das bisher Erreichte weiter führt" und seiner Stellvertreterin Heike Sterk, "auf die ich mich voll und ganz verlassen kann".

Diese gab den Dank des Gremiums an den Bürgermeister zurück: "Auch das Jahr 2012 brachte keine Zeit der Entspannung, es war voller Einsatz nötig und ich bin zuversichtlich, dass wir auch 2013 durchstarten werden". Die 2. Bürgermeisterin hob auch die harmonische Zusammenarbeit im Ratsgremium hervor, "das die Weichen für die Zukunft stellt und Entscheidungen zum Wohle der Gemeinde trifft".


Je 869 Männer und Frauen

Zur Statistik teilte Höchner mit, dass derzeit 1738 Personen in Großlangheim gemeldet sind "und von denen sind 869 männlichen und ebenso viele weiblichen Geschlechts". In diesem Jahr gab es neun Sterbefälle und 16 Geburten, "was bedeutet, dass 33 Prozent mehr Kinder als 2011 geboren wurden".
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