REUPELSDORF

Ein Vorbild für die Jugend

Wenn auch die Einsätze sich im Rahmen hielten, so zeigte sich doch immer wieder, wie wichtig auch die kleinen Wehren vor Ort sind. Das betonte Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm bei seinem Besuch der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Reupelsdorf.
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Geehrt: Fünf Aktive wurden bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Reupelsdorf für 25 Jahre im Dienst geehrt (von links): Hermann Kreis, Kommandant Erich Brendler, Annette Weiß, Manfred Flurschütz, Stefan Poslawski und Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm. Foto: Foto: Sabine Berthold

Wenn auch die Einsätze sich im Rahmen hielten, so zeigte sich doch immer wieder, wie wichtig auch die kleinen Wehren vor Ort sind. Das betonte Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm bei seinem Besuch der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr in Reupelsdorf.

Kommandant Erich Brendler konnte auch gleich mit dem passenden Einsatz aus seinem Jahresbericht zusteuern, wo eine Ölspur den gesamten Ortsbereich von Reupelsdorf in eine gefährliche Rutschbahn verwandelt hatte und die Aktiven hier Schlimmeres verhindern halfen. Ebenso war bei einem Heizungsbrand im Ort alle Kameraden gefragt, wie Bürgermeister Werner Knaier bestätigte. Hier waren nicht nur die Atemschutzträger aus Wiesentheid im Einsatz, auch fleißige Männer an der Schaufel mussten mit ran, um den Heizungsbunker leer zu schaufeln.

Nicht nur die Erwachsenen sind in der Wehr mit 40 Aktiven, darunter zwölf Frauen stark vertreten. Auch Jugendleiter Hermann Kreis ist mit den beiden Nachwuchsgruppen aus zehn Jungs und neun Mädchen sehr zufrieden. An diesem Abend durfte er mit Oliver Kreis den jüngsten Enkel von Ehrenkommandant Albin Kreis in die Reihen aufnehmen, ebenso wie Kevin Nagler, Fabiene Then und Niklas Singer. Für den Sommer plant Kreis für die Jugend wieder eine gemeinsame Übernachtung im Feuerwehrhaus und einen Ausflug ins Freizeitland nach Geiselwind. Neue starke Unterstützung erhält die Wehr mit Sebastian Flurschütz, Bastian Flachenecker, Anna Hufnagel und Rene Hanselmann.

Viel Freizeit für die Ausbildung, Übungen, den Ernstfall und auch für das so wichtige Gemeinschaftsleben im Ortsteil und der Gesamtgemeinde haben fünf Personen geopfert, die Kreisbrandinspektor Günter Wilhelm und der Kommandant Erich Brendler für 25 Jahre im aktiven Dienst mit dem Ehrenzeichen des Freistaat Bayerns auszeichnete. „Ihr seid ein Vorbild für die Jugend!“, betonte Wilhelm. Und so sei es für die stellvertretende Kommandantin Annette Weiß, den langjährigen Jugendleiter Hermann Kreis, Manfred Flurschütz, Bernd Weiß und Stefan Poslawski noch lange nicht an der Zeit, an den Rücktritt zu denken, sondern bis zum 40-Jährigen weiter zu machen.

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