KITZINGEN

Ein Stern für den Förderverein

Menschen und Institutionen, die den Namen Kitzingens nach außen tragen, bekommen den von der Bayern-Partei (BP) gestifteten Preis „Der Stern von Kitzingen“. Am Sonntagnachmittag wurde er zum vierten Mal vergeben. Bei der Feierstunde im alten Klosterkeller wurde diesmal der Förderverein Gartenschaugelände Kitzingen ausgezeichnet.
Artikel drucken Artikel einbetten
Ausgezeichnete Botschafter für die Stadt: Der Stern von Kitzingen, ein Preis den die Bayern-Partei alljährlich vergibt, geht an den Förderverein Gartenschaugelände Kitzingen. Dessen Vorsitzender Rolf Wenkheimer nahm den Stern aus den Händen von Ralf Gold (links) und Uwe Hartmann (rechts) entgegen. Foto: Foto: WINFRied WORSCHECH

Menschen und Institutionen, die den Namen Kitzingens nach außen tragen, bekommen den von der Bayern-Partei (BP) gestifteten Preis „Der Stern von Kitzingen“. Am Sonntagnachmittag wurde er zum vierten Mal vergeben. Bei der Feierstunde im alten Klosterkeller wurde diesmal der Förderverein Gartenschaugelände Kitzingen ausgezeichnet.

Der BP-Bezirksvorsitzende Uwe Hartmann und der Kreisvorsitzende Ralf Gold überreichten Rolf Wenkheimer den Stern. Nach Walter Vierrether, Theophil Steinbrenner und den in die USA ausgewanderten Kitzinger nahm diesmal ein Verein den Preis entgegen, „der sich um das Weiterleben des Gartenschaugeländes kümmert und dafür sehr viel Lob bekommt“, sagte Hartmann.

Viele Gruppen sorgen für Leben

Lob und Dank des stellvertretenden BP-Landesvorsitzenden ging nicht nur an den Förderverein und dessen Vorsitzenden Rolf Wenkheimer, sondern auch an alle Gruppierungen, die mit Veranstaltungen für Leben sorgen „und dafür, dass sich Jung und Alt auf dem Gelände der Gartenschau wohlfühlen“. Hartmann nannte den Gartenbauverein Etwashausen, die Mainfränkischen Werkstätten, die Frauen für Vielfalt, den Integrationsbeirat, den Bund Naturschutz, die Imker, das städtische Museum, die Bildhauergruppe, die Kirchen, Boulespieler, Musikschule, Häckerbühne, das Kasperltheater Larifari, den Jugendstadtrat, Fischereiverband, Jazzfrühschoppen und die Gästeführer. Auch die übrigen Festredner hoben den großen Einsatz des städtischen Bauamts und der Stadtgärtnerei hervor.

Hartmann betonte, dass der Preis nicht aufgrund der diesjährigen Goldmedaille für Kitzingen beim europäischen Wettbewerb vergeben wurde: „Wir haben uns schon im Mai dafür entschieden, den Preis an den Förderverein zu vergeben.“ Zwischen den kurz gehaltenen Ansprachen las Karin Böhm aus dem Jahreszyklus von Erich Kästner Texte zum Geschehen in der Natur.

Reinhard Faltermeier, Vertreter der USA-Kitzinger „Lustige Sippschaft“, erinnerte in der Laudatio für den Preisträger an den starken Schub, den Kitzingen durch die kleine Gartenschau im Jahr 2011 bekommen habe: „Die Philosophie des Vereins greift Anregungen von Bürgern und Vereinigungen auf, kümmert sich um die Umsetzung der Ideen und entwickelt eigene Vorstellungen zur Nachnutzung. Raum gibt es auch in den Bereichen Kunst und Kultur.“

Rolf Wenkheimer erinnerte daran, dass fast auf den Tag genau vor drei Jahren die Idee für den Förderverein geboren wurde, eine Interessengemeinschaft zum Weiterbestehen des Gartenschaugeländes ins Leben zu rufen. Dann habe es einige Treffen gegeben und nachdem großes Interesse bestand, habe er sich auf die Suche nach Mitstreitern gemacht, „was doch etwas mühselig war, da viele schon ein Ehrenamt hatten“. Dann habe sich aber alles zum Guten zusammengefügt und im Juli 2012 wurde der Verein gegründet. Bei der Arbeit des Vereins stehe im Vordergrund, Leute auf das Gartenschaugelände zu locken, „daher die verschiedensten Veranstaltungen“.

Bitte keinen Müll liegen lassen

Oft habe es dabei Herzklopfen gegeben, „denn ein musikalischer Frühschoppen hängt halt vom Wetter ab“, sagte Wenkheimer. Alle Unternehmungen habe man behutsam angegangen und so dafür gesorgt, „dass das Gelände und die Events für sich sprechen“. Überhaupt nicht gefalle ihm aber, dass von manchen Treffen oder Partys dann die Pizzakartons und weiterer Müll hinterlassen werde, was von den Leuten des Bauhofs in aller Frühe beseitigt werden müsse.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.