VOLKACH

Ein Kleinod der Naturvielfalt

30 Naturinteressierte starteten auf Einladung des Bund Naturschutz Volkach in den Hochspessart. Ziele der Exkursion waren die Naturschutzgebiete „Metzgergraben“ und „Rohrberg“.
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Ein Kleinod der Naturvielfalt
(cop) 30 Naturinteressierte starteten auf Einladung des Bund Naturschutz Volkach in den Hochspessart. Ziele der Exkursion waren die Naturschutzgebiete „Metzgergraben“ und „Rohrberg“. Vorsitzender Willi Freibott stimmte die Teilnehmer auf die Attraktivität der beiden ältesten Naturschutzgebiete Bayerns ein: „Seit 1928 stehen die Gebiete unter Schutz und sind aus der Bewirtschaftung genommen. Eine natürliche Entwicklung von fast neun Jahrzehnten sieht man auf den ersten, zweiten und dritten Blick.“ Dem pflichtete der Naturschutzexperte Walter Malkmus bei und zeigte der Gruppe, warum es sich um Kleinode der Naturvielfalt handelt. Über 600 Jahre alte Eichen-Baumriesen mit einem Stammdurchmesser von etwa 1,50 Meter und einer Höhe von über 30 Metern sowie Buchenmethusalems im Alter von etwa 300 Jahren brachten die Besucher zum Staunen. Auf den ersten Blick seien es die Baumriesen, die in den Naturschutzgebieten auffallen. Auf den zweiten Blick ließ sich die enorme Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen erkennen. Dabei spiele das Stammtotholz eine wichtige Rolle. Von 5000 Pilz- und Insektenarten sei fast die Hälfte davon abhängig. Erst auf den dritten Blick ließen sich die Zusammenhänge von Tier, Pilz- und Pflanzengesellschaften ermitteln. Foto: Foto: W. Freibott
30 Naturinteressierte starteten auf Einladung des Bund Naturschutz Volkach in den Hochspessart. Ziele der Exkursion waren die Naturschutzgebiete „Metzgergraben“ und „Rohrberg“. Vorsitzender Willi Freibott stimmte die Teilnehmer auf die Attraktivität der beiden ältesten Naturschutzgebiete Bayerns ein: „Seit 1928 stehen die Gebiete unter Schutz und sind aus der Bewirtschaftung genommen. Eine natürliche Entwicklung von fast neun Jahrzehnten sieht man auf den ersten, zweiten und dritten Blick.“ Dem pflichtete der Naturschutzexperte Walter Malkmus bei und zeigte der Gruppe, warum es sich um Kleinode der Naturvielfalt handelt. Über 600 Jahre alte Eichen-Baumriesen mit einem Stammdurchmesser von etwa 1,50 Meter und einer Höhe von über 30 Metern sowie Buchenmethusalems im Alter von etwa 300 Jahren brachten die Besucher zum Staunen. Auf den ersten Blick seien es die Baumriesen, die in den Naturschutzgebieten auffallen. Auf den zweiten Blick ließ sich die enorme Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen erkennen. Dabei spiele das Stammtotholz eine wichtige Rolle. Von 5000 Pilz- und Insektenarten sei fast die Hälfte davon abhängig. Erst auf den dritten Blick ließen sich die Zusammenhänge von Tier, Pilz- und Pflanzengesellschaften ermitteln.

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