Franz Woda aus Iphofen ist am Freitag 84-jährig gestorben – nach einem Leben voller Einsatz für seinen Nächsten. Wer heute in und um Iphofen unterwegs ist, wandelt immer auch auf den Spuren Wodas.

Mit seinen Kollegen des Steigerwaldklubs, dem er seit 1976 angehörte, markierte er Fern- und Rundwanderwege. Der Verein trug ihm genauso die Ehrenmitgliedschaft an wie die Feuerwehr, der er lange Zeit als Kommandant und Kreisbrandinspektor diente. Woda war ein Förderer der kleinen Wehren auf den Dörfern und den Ortsteilen. Er sah in ihnen eine wertvolle Unterstützung in Zeiten, da es immer mehr zum Problem werde, tagsüber genügend Leute für Einsätze zur Verfügung zu haben.

Woda war in seiner alten Heimat im Sudetenland Landwirt, nach der Vertreibung Maurer, Polier und später Bauhofleiter in Iphofen.

Auch nach dem Ausscheiden aus dem Beruf engagierte er sich weiter: bei den Aktivsenioren am Landratsamt, Führungskräften aus Handel, Wirtschaft und Verwaltung, die ihre Erfahrung an Jüngere weitergeben.

Woda wird an diesem Montag nach dem Requiem in der Stadtpfarrkirche (14 Uhr) beigesetzt. Foto: Privat