Mainstockheim

Ein Euro mehr pro Stellplatz und Tag

Die Gebühren für den Wohnmobilstellplatz werden um einen Euro erhöht. Wohnmobilisten, die eine Nacht in Mainstockheim verbringen möchten, müssen nun acht statt sieben Euro bezahlen.
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Die Gebühren für den Wohnmobilstellplatz in Mainstockheim werden um einen Euro pro Nacht erhöht.

Das wurmte die Mainstockheimer Räte am Donnerstagabend doch ein wenig: Gleich zwei Mal hatten sie einen Antrag der Telekom auf Errichtung eines Mobilfunkmasten zur Versorgung der Bahn auf ihren Grundstücken abgelehnt. Nun will der Mobilfunkanbieter auf einem Privatgrundstück bauen. Da es sich hierbei um ein privilegiertes Bauvorhaben handelt, sind die Einspruchsmöglichkeiten gering – und die Pacht geht auch verloren.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

Die Gebühren für den Wohnmobilstellplatz werden moderat um einen Euro erhöht. Wohnmobilisten, die eine Nacht in Mainstockheim verbringen möchten, müssen nun acht Euro anstelle von sieben Euro bezahlen.

Mit Herta Braun-Scharf, Kerstin Vierhock, Friedgard Appold und Karl-Heinz Rügamer werden vier Mainstockheimer in die Vorschlagsliste für Schöffen aufgenommen.

Mit dem neuen Bücherei-Team soll auch die Gemeindebibliothek etwas erneuert werden. Neue EDV und die Erweiterung der Einrichtung kosten insgesamt 4750 Euro, die mit 1800 Euro vom Staat bezuschusst werden.

Über die Anregung von Othmar Röhner, eine „Straßenbücherei“ in Mainstockheim einzurichten, in die gebrauchte Bücher gestellt und entnommen werden können, wird weiter nachgedacht. Das neue Büchereiteam findet's gut, möchte aber diese Einrichtung nicht am Wohnmobilstellplatz, sondern in der Nähe des Rathauses sehen. Die Idee sollte weiter verfolgt werden, so der Gemeinderat.

Hundekot ist auch in Mainstockheim ein Ärgernis – gleichwohl sind die Ahndungsmöglichkeiten gering. Schilder mit einer Strafandrohung aufzustellen werden als wirkungslos empfunden. Nun soll an die Bevölkerung appelliert werden, „Täter“ zu melden und auch dazu zu stehen. Dann kann die Gemeinde Bußgelder verhängen.

Auch wenn der Gemeinderat diesen Antrag vor Jahren abgelehnt hatte: Carports im Bereich der Grabengäten aufzustellen und mit Photovoltaik zu versehen ist zulässig – so zumindest eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts, die Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs verkündete.

Rund 626 000 Euro soll die Verfüllung der ehemaligen Bergwerksstollen in Mainstockheim kosten. Nun kam von der Regierung von Unterfranken die Zusage, dies mit 372 000 Euro zu bezuschussen, was 68 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten bedeutet.

Die Landwirte werden aufgefordert, Blühstreifen stehen zu lassen, die Gemeine mulcht jedoch die Straßengräben. Das monierte ein Bürger in der Sitzung. Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs hielt dem die Verkehrssicherungspflicht der Gemeinde entgegen, will das Ganze aber prüfen.

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