WIESENBRONN

Ein Carport am Wiesenbronner Koboldsee?

Verschiedene Bauangelegenheiten standen im Mittelpunkt bei der Gemeinderatssitzung in Wiesenbronn. In den meisten Fällen war sich der Rat einig und schuf die Voraussetzungen zur Umsetzung der Vorhaben. In einem Fall bedarf es jedoch erst noch der Erklärung der Bauwerber, was mit dem Bau bezweckt werden soll.
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Wiesenbronn
Wiesenbronn Foto: Janosch Priebe

Verschiedene Bauangelegenheiten standen im Mittelpunkt bei der Gemeinderatssitzung in Wiesenbronn. In den meisten Fällen war sich der Rat einig und schuf die Voraussetzungen zur Umsetzung der Vorhaben. In einem Fall bedarf es jedoch erst noch der Erklärung der Bauwerber, was mit dem Bau bezweckt werden soll.

Dabei ging es um die Anfrage zur Errichtung eines Carports am Koboldsee durch die beiden Pächter des Gewässers. Bürgermeisterin Doris Paul erklärte, dass der See neu verpachtet wurde und noch ein alter Schuppen besteht, vor dem ein Carport gebaut werden soll. „Platz und See gehören der Gemeinde, weshalb die Gemeinde als Antragsteller auftreten sollte, wie es auch in der Stellungnahme der Verwaltungsgemeinschaft ausgedrückt wird“. Bürgermeisterin Paul machte deutlich, dass es sich zwar um ein genehmigungsfreies Vorhaben handle, aber ein Antrag gestellt werden müsse, da es sich im Außenbereich abspiele.

„Was wollen die eigentlich“, fragte Reinhard Hüßner. Er trat dafür ein, erst einmal zu erkunden, wozu der Unterstand diene, „da es sich bei einer eventuellen Holzlagerung doch eher um eine wirtschaftliche Nutzung handelt“. Zudem sollte die Gemeinde die Aufsicht behalten und auch festlegen, wozu ein Carport genehmigt werde. Reinhard Fröhlich konnte sich vorstellen, dass die alte Hütte entfernt und eine neue hingestellt werden könnte. Man einigte sich auf die Formulierung, dass die Seepächter erst erklären sollen, wozu der Bau diene und wie er ausschauen soll, bevor eine Entscheidung im Rat getroffen wird.

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