ALBERTSHOFEN

Ein Anglersteg für Bauern und Radler

Zwei Gründe zum Feiern gab es in Albertshofen. Die Albertshöfer haben den Anglersteg und ihre neuen Willkommensskulpturen an den Ortseingängen eingeweiht.
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Das Band zur Weinweihung des Anglerstegs durchschnitten (von links) Bürgermeister Horst Reuther, sein Stellvertreter Alfred Sattes, Weinprinzessin Rebecca Reidelbach und Robert Stumpf vom Amt für ländliche Entwicklung. Foto: Foto: Hartmut Hess
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Zwei Gründe zum Feiern gab es in Albertshofen. Die Albertshöfer haben den Anglersteg und ihre neuen Willkommensskulpturen an den Ortseingängen eingeweiht.

„Was lange währt wird endlich gut.“ Das trifft für den ein Kilometer langen Anglersteg in Albertshofen zu. Es hat gedauert, bis die Art des Ausbaus klar war. Dann kam die Planung und das Warten auf Fördergelder. Mehrer Jahre hat das gedauert. 2017 konnten die Bauarbeiter anfangen. Jetzt feierte die Gemeinde den Abschluss der Arbeiten und weihte die Willkommenskulpturen an den Ortseingängen gleich mit ein. Die wurden für das Jubiläumsjahr 700 Jahre der ersten urkundlichen Erwähnung aufgestellt.

Für den Vollausbau

Nach sorgfältiger Abwägung aller Argumente hatte sich der Gemeinderat zum Vollausbau entschlossen, der vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) mit Mittel aus Fördertöpfen des Freistaats und der EU gefördert hat. Denn der Anglersteg ist Fahrradweg und landwirtschaftlicher Erschließungsweg zugleich.

„Dieser ein Kilometer lange Weg unterstützt die Ziele das Lokalen Arbeitsgemeinschaft Ziel“, erklärte Robert Stumpf, Projekttreuer im ALE. Projekte wie der Anglersteg würden die Lebensqualität im ländlichen Raum unterstützen und die Infrastruktur profitiere davon. „Das ist ein multifunktionaler Weg, von dem Landwirte, Radler und Bürger etwas haben“, meinte Robert Stumpf.

Baugeschichte und Kosten

Baubeginn war im Frühjahr 2017 und heuer schlossen Restarbeiten und die Pflanzungen das Projekt ab. Die Gesamtkosten wurden unterschritten. Am Ende kostete das Projekt 533 000, bei einem Zuschuss vom ALE mit 193 000 Euro verblieb der Gemeinde ein Eigenanteil von 340 000 Euro.

Attraktiver gemacht

„Mit dem Anglersteg haben wir den Mainradweg des Landkreises ein ganzes Stück attraktiver gemacht“, sagte Bürgermeister Horst Reuther. Damit würden zusätzlich die Bereiche des Freizeitgelände und an der Fähre aufgewertet. Die Gemeinde machte dabei Nägel mit Köpfen, wurden doch die alte 20-KV-Stromleitung abgebaut neue Wasserleitungsrohre verlegt.

Höpper am Ortseingang

„Wenn wir schon beim Einweihen sind, dann machen wir das für die Willkommensskulpturen gleich mit“, erklärte der Bürgermeister. Der Gemeinderat hatte ein neues Logo entwerfen und Vorschläge für die eisernen Skulpturen umsetzen lassen. Das Logo ziert die Etiketten der Jubiläumsgetränke, von Bannern und Flyern und überall ist zu lesen: „Wir sind Höpper“. Insgesamt vier Willkommensskulpturen wurden an den Ortseingängen platziert und begrüßen die Gäste.

Platz an der Fährer aufgehübscht

Bei der Gelegenheit packte die Gemeinde auch noch das Aufhübschen des Areals an der Fähre an, wo jetzt Sitzbänke zum Verweilen einladen. Gegenüber – vor dem Wohnmobilstellplatz – ließ die Gemeinde noch den Parkplatz asphaltieren, so dass sich der gesamte Bereich jetzt ansehnlich präsentiert.

„Genug geredet, jetzt wird angestoßen und eingeweiht“, sagte Horst Reuther und lud alle Anwesenden zu Albertshöfer Schoppen ein.

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