VOLKACH

Eigene Zufahrt für Sonnenberg

Für den Neubau der Kinderkrippe und den Anbau der Kindergartengruppe hat der Stadtrat Volkach acht Gewerke vergeben.
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Volkacher Rathaus und Marktplatz
Foto: Silvia Gralla

Für den Neubau der Kinderkrippe und den Anbau der Kindergartengruppe hat der Stadtrat Volkach acht Gewerke vergeben. Genauer gesagt erteilte der Rat die nachträgliche Genehmigung, weil die Aufträge schon vergeben sind.

Ein Umstand, den die Bauamtschefin Ulla Gistel-Gareiß schon in der außerordentlichen Sitzung des Rates erwähnt hatte. Vergeben

sind die Gewerke Innenputz-Wand-Trockenbauarbeiten (Firma Gessner, Nüdlingen, 18 400 Euro), Decken-Trockenbauarbeiten (Firma Stang, Würzburg, 37 000 Euro), Fliesenarbeiten (Firma Göbel, Würzburg, 19 400 Euro), Estrich (Firma Keller, Rimpar, 18 000 Euro), Tischler (Firma Then, Sommerach, 21 400 Euro), Bodenbelag (Firma Kotzmann, Dettelbach, 15 000 Euro), Maler und Tapezierer (Firma Schmitt, Kitzingen, 11 300 Euro) und Sonnenschutz (Firma Schneider, Fellen, 11 600 Euro).

Mit dem Bau des Kreisels an der Kreuzung der Staatsstraßen 2260 und 2271 („Aldi-Kreuzung“) erhält das Gewerbe- und Industriegebiet „Sonnenberg“ eine eigene Zufahrt. Somit entfällt die bislang geplante Ausfahrt aus dem Gewerbegebiet auf die Umgehungsstraße. Gleichzeitig legte der Rat fest, dass die Grundstücke des Industriegebietes im dortigen Bereich mindestens 2000 Quadratmeter groß sein müssen: „Das ist für die Industrie heutzutage das Mindestmaß“, so Bürgermeister Peter Kornell.

Um das Konzept für die Gestaltung des Mainvorlandes nördlich zur Hotelschiffsanlegestelle weiter entwickeln zu können, vergab der Rat die Vorplanung an das Büro arc.grün aus Kitzingen, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung. Das Büro arc.grün soll ein Honorarangebot für die Bereiche Frei- und Verkehrsanlagen abgeben.

Die Jahresrechnung für die Bürgerspitalstiftung 2017 liegt mittlerweile vor. Kämmerer Werner Hübner berichtete, dass der Gesamthaushalt bei 5922 Euro liege, aufgeteilt in den Verwaltungshaushalt (835 Euro) und den Vermögenshaushalt (5089 Euro). Das Vermögen beträgt 218 430 Euro. Die Stiftung, eine reine Kapitalstiftung, ist übrigens schuldenfrei.

Anfang Februar hatten die Feuerwehrleute in Astheim zwei neue Kommandanten gewählt. Die Wahl von Alexander Drescher und seinem Stellvertreter Thomas Flößer wurde vom Stadtrat bestätigt. „In der heutigen Zeit muss man froh sein, dass junge Leute diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen“, befand der Bürgermeister. Was jetzt noch fehlt, ist das Einvernehmen von Kreisbrandrat Roland Eckert, was ebenfalls als Formsache gilt.

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