Stolz gab sich Kitzingens Sportreferent Manfred Marstaller, den Kommersabend zum 60-jährigen Bestehen des TSV Repperndorf am Samstags mitfeiern zu dürfen. Denn der Sickershäuser ist schon über 30 Jahre Mitglied bei den Repperndorfern und war dort auch viele Jahre Spieler und Trainer. „Dieter Hertel ist einer, der als Fußballer unter mir groß geworden ist“, verriet Martstaller am Samstag. Eben deswegen erfülle ihn Stolz, da er Hertel sportlich geprägt habe und dieser seit Jahren den Verein als Vorsitzender und Mann für alles zusammenhalte.

Manfred Marstaller und Ludwig Bauer, Kreis-Ehrenamtsbeauftragter des Bayerischen Fußballverbandes, würdigten den Einsatz aller Ehrenamtlichen des Jubelvereins und überreichten Fußbälle und Wimpel als Präsente. Oberbürgermeister Siegfried Müller honorierte den wertvollen Beitrag, den der TSV Repperndorf seit 1954 für die Dorfgemeinschaft im Kitzinger Stadtteil leiste. Noch heute bilde der Verein einen Garanten für Kameradschaft und Geselligkeit und sei zudem gute Adresse für Fußballbegeisterte und an ihrer Gesundheit interessierte Mitglieder.

Vorsitzender Dieter Hertel durfte nicht weniger als 66 Mitglieder für Vereinstreue zwischen zehn und 60 Jahren ehren, darunter mit Brunhilde Schrott, Hans Esch und Georg Schmitt drei Personen, die schon seit dem Gründungsjahr 1954 dabei sind. Auf stolze 50 Jahre kamen Klaus Kupfer, Friedrich Pfister und Kurt Müller, die Faustballer der ersten Stunde waren, wie Schriftführer Rolf Urlaub darlegte. 1954 hatten fünf Frauen und 20 Männer den Verein aus der Taufe gehoben und 1957 mit Hilfe der US-Amerikaner den ersten Spielplatz gebaut. Es folgten die Gründungen der Abteilung Faustball (1959) und die Damengymnastikgruppe (1973), erst ein Jahr später riefen die Jahnler die Fußballabteilung ins Leben. Die ersten fünf Jahre mussten die Kicker ihre Spiele auf fremden Plätzen austragen, ehe sie zum 25-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 1979 ihren eigenen Platz einweihen konnten. Heute umfasst der Jubelverein 224 Mitglieder, hat zwei Fußballmannschaften im Spielbetrieb und dazu die Gruppen der Damengymnastik und des Kinderturnens.

Über diese Meilensteine der Vereinsgeschichte und den Bau des Sportheims führte der ehemalige Vorsitzende Manfred Biersack einen Dia-Vortrag mit historischen Bildern vor. Um den Ehrungsmarathon aufzulockern teilten die Verantwortlichen die Ehrungen in Blöcke auf und fügten eine Weinprobe mit mehreren guten Tropfen ein.

Geehrte: 60 Jahre: Brunhilde Schrott, Hans Esch, Georg Schmitt; 50 Jahre: Klaus Kupfer, Friedrich Pfister, Kurt Müller; 40 Jahre: Ursula Pfister, Heinz Pfister, Klaus Müller, Elisabeth Müller, Hannelore Wegener, Anneliese Schwab, Günter Schrott, Hannelore Schleicher, Walter Queck, Gunda Prappacher, Ursula Pinkl, Klaus Pfister, Dieter Hertel, Werner Hertel, Erika Gückel, Hans-Joachim Gückel, Irmgart Gimperlein, Gerda Geitz, Reinhard Beck, Margarete Baumann, Inge Löffler, Anna Kupfer, Heidi Krüger, Inge Hornig, Horst Hornig, Helga Esch, Günter Ebner, Franz Durchholz, Manfred Biersack, Ingold Beck; 25 Jahre: Frank Baumann, Harald Dappert, Thomas Weeger;

10 Jahre: Cedric Thomas, Eric Pinkl, Sabrina Queck, Andreas Oster, Matthias Opfermann, Natalie Lenhart, Katrin Kümmerl, Lisa Koch, Stefanie Hüsam, Kristina Hüsam, Daniel Hertel, Christina Hertel, Franzisak Hager, Oliver Furchner, Nina Furchner, Luca Endres, Nicole Endres, Tina Durchholz, Lisa Durchholz, Andreas Bucher, Leonie Broller, Anna-Lena Biersack, Denise Baumann, Julia Then, Daniel Przyklenk, Sebastian Scholand, Peter Ptok.