Sulzfeld

Ehrungen für verdiente Sulzfelder

Gerhard Schenkel gratuliert einer Bayerischen Meisterin, ehrt die Sanierungsplanerin und würdigt ehrenamtliches Engagement
Artikel drucken Artikel einbetten
Sulzfelds Bürgermeister Gerhard Schenkel (von links) verlieh Gerhard Luckert den Ehrenbrief der Gemeinde und ehrte die Schützin Monika Wittel. Foto: Hartmut Hess
+1 Bild

Drei Personen, die sich in unterschiedlichen Tätigkeiten für das gute Bild Sulzfelds in der Öffentlichkeit oder sich im Ehrenamt ausgezeichnet haben, würdigte Bürgermeister Gerhard Schenkel beim Ehrenabend der Gemeinde. Schenkels Lob galt der Luftgewehrschützin Monika Wittel, dem ehrenamtlich verdienten Gerhard Luckert und der ehemaligen Altortsanierungs-Planerin Sidonie Bilger-Wölpert.

"Die Bedeutung des Sports für den Einzelnen wie für die Gesellschaft können wir gar nicht hoch genug einschätzen", meinte der Bürgermeister. Der Sport sei eine ideale Freizeitbetätigung und regelmäßiger Sport fördere die Gesundheit, wirke gegen Stress und Hektik, stärke das Wohlbefinden und mache auch Spaß. Er ehrte Monika Wittel, die zweimal hintereinander Bayerische Vizemeisterin und krönte ihre Erfolgsserie dann im Jahr 2018 mit dem Titel als Landesmeisterin In der Klasse Senioren II. Die ehemalige Schützenmeisterin qualifizierte sich auch für die Deutsche Meisterschaft, wo sie Platz elf belegte. "Im entscheidenden Moment hast du dich bestens konzentriert und dein Ziel fest im Auge behalten", wandte sich Gerhard Schenkel an die Geehrte. Ihm sei nicht verborgen geblieben, dass sie weit über die normalen Übungsstunden hinaus heimlich trainiert hatte. Ihre ehrgeizige Einstellung habe ihr Leistungsvermögen beflügelt und den Weg zu den großartigen Erfolgen geführt.

"Tue Gutes - und rede darüber", dieses Motto habe zur Ehrung von Gerhard Luckert geführt, der den Ehrenbrief der Gemeinde erhielt. Luckert hat sich 41 Jahre als Feldgeschworener für die Allgemeinheit engagiert und war auch zwölf Jahre Mitglied im Gemeinderat. Der Satz des ehemaligen US-Präsidenten  J.F. Kennedy, "Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern tue das, was du für dein Land tun kannst", habe Gerhard Luckert lange Jahre beherzigt. Er habe sich außerdem für die Winzer eingesetzt und gehörte über 30 Jahre dem Gesangvereins-Vorstand an. "Bürgerschaftliches Engagement ist ein Pfeiler unserer Bürgergesellschaft", sagte das Ortsoberhaupt. Luckerts Wirken zeige, dass eigentlich jeder etwas tun könne, und dass es die interessantesten Möglichkeiten gebe, sich für die Dorfgemeinschaft einzubringen.

Dass eine auswärtige Person dafür geehrt wird, einiges für Sulzfeld getan zu haben, ist der Ausnahmefall, aber im Fall der Architektin Sidonie Bilger-Wölpert angebracht. Sie hatte das seit 1986 in Sulzfeld laufenden Städtebauförderungsprogramm und die Altortsanierung maßgeblich begleitet. Sie gab Expertisen ab, beriet ab 1990 lange Jahre Bauwillige und erarbeitete die Planungen für Sanierungsprojekte. Unter ihrer Regie hatte die Maustal-Gemeinde zwischen 1985 und 2013 insgesamt neun Millionen Euro in die Altortsanierung gesteckt, daneben wurden noch drei Millionen in private Sanierungen investiert. Durch das Wirken von Bilger-Wölpert sei Sulzfeld mit seinem heute malerischen Altort zu einem Paradebeispiel von Altortsanierungen und Preisträger bei Wettbewerben geworden. "Danke für die hervorragende Zusammenarbeit und Danke dafür, dass sie dieses tolle Ambiente mit erhalten haben", sagte Schenkel.



Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.