Neun Trainer und Fachübungsleiter für Behinderten- und Rehabilitationssport der Kampfsportschule Müller und des Vereins für traditionelle Kampfsportarten und Rehabilitationssport trafen sich im Schweinfurter Naturfreundehaus zum Jahresabschlussgespräch und zur Vorschau auf 2013.

Angereist kamen laut Pressemeldung Trainer und Übungsleiter aus Geesdorf, Wiesentheid, Prichsenstadt, Hammelburg, Schweinfurt, Büchold und Oberlauringen. Schorsch Müller ließ das Sportjahr 2012 Revue passieren und hob die Erfolge bei verschiedenen Meisterschaften hervor. An der Weltmeisterschaft in Varazdin/Kroatien hatten 550 Teilnehmer aus 32 Nationen und sechs Kontinenten teilgenommen – darunter auch zahlreiche Sportler aus den Landkreisen Kitzingen und Schweinfurt. Die Mannschaft unter der Leitung von Schorsch Müller kehrte mit fünf Goldmedaillen, zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen zurück.

Auch die Bregenzer-Open vom 30. November bis 1. Dezember waren für die Sportler aus Schweinfurt und dem Landkreis Kitzingen besonders erfolgreich. Am Ende gab es zehn erste, sechs zweite und drei dritte Plätze.

Der soziale Bereich sei ein besonderes Anliegen von Schorsch Müller und Horst M. Kohl (Wiesenbronn). Müller berichtete, dass durch das mittlerweile beinahe zweijährige ehrenamtliche Engagement in den verschiedenen Behinderten-Einrichtungen im Schweinfurter und Kitzinger Landkreis, die Sportstätten der Kampfsportschule und des Vereins in Schweinfurt und Geesdorf verstärkt in Anspruch genommen werden. Kinder mit geistiger Behinderung sowie autistische Kinder und Jugendliche finden dort sportliche Betreuung, so Müller.

Und auch im nächsten Jahr ist viel geplant. Schon im Januar kommt Besuch aus Ghana, um sich auf die Weltmeisterschaft im März in Bad-Kissingen vorzubereiten. Mehrere ghanesische Sportler werden deshalb in Schweinfurt und Geesdorf trainieren. Und auch die Trainingsvorbereitung zur WM-Teilnahme in der Ukraine laufen schon, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Strittiges Thema sind die Ehrungen von Sportlern. Alle anwesenden Trainer und Übungsleiter empfanden es als empörend, dass in Sachen Sportlerehrung mit verschiedenen Maßstäben gemessen werde. „Es geht in dieser Frage einzig und alleine um den Begriff Leistung und nicht darum, ob die Leistung unter der Leitung eines Vereins oder einer Sportschule erlangt wurde. Auch unsere Sportler haben das Recht auf Ehrung ihrer Leistung. In gemeinsamer Anstrengung zwischen Trainer und Sportler wurde sportlicher Erfolg erzielt und nur das zählt“, sagte Horst M. Kohl. Und aus diesem Grund soll es ab 2013 künftig eine „Night of Fame“ geben, kündigte Schorsch Müller an.