Rüdenhausen

Ehrenamt hat höchsten Stellenwert

Deutlich mehr Gäste als sonst haben sich am Dreikönigstag zum Neujahrsempfang der Gemeinde Rüdenhausen eingefunden, bei dem der Bürgermeister einen Schwerpunkt setzte.
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Bürgermeister Gerhard Ackermann bei seiner Neujahrsansprache Foto: Manto Castell-Rüdenhausen

Deutlich mehr Gäste als sonst haben sich am Dreikönigstag zum Neujahrsempfang der Marktgemeinde im Rathaus eingefunden. Es war ein bunter Querschnitt der Rüdenhäuser Einwohner: Neubürger, Alteingesessene, Funktionsträger der Vereine, die Feuerwehr, der Bürgerhauptmann und natürlich auch als Gäste eine Abordnung der Patenkompanie aus Veitshöchheim.

Es waren gerade die Neubürger, die Bürgermeister Gerhard Ackermann in seiner Neujahrsansprache besonders begrüßte. Der Ursprungsgedanke für einen Neujahrsempfang in Rüdenhausen war, gerade diesen Neubürgern die Möglichkeit zu eröffnen, mit den Vereinen und gesellschaftlichen Gruppierungen des Dorfes in Verbindung zu treten mit dem Ziel, sich möglichst zahlreich in diese einzubringen und damit das große Angebot in Rüdenhausen zu ergänzen und anzureichern.

Bürgermeister Ackermann ließ die Projekte und Leistungen des vergangenen Jahres Revue passieren und sprach die vorrangigen Planungen und Ausführungen des kommenden Jahres an. Neben der Weiterführung der Dorferneuerung benannte er den dringend erforderlichen Neubau der Wasserversorgung, der nicht nur finanziell eine große Belastung für die gesamte Gemeinde sei. Bei dieser Gelegenheit sprach Ackermann aber auch die seit mehr als 40 Jahren erwartete Entlastung des Durchgangsverkehrs insbesondere der B 286 durch die im vergangenen Jahr eröffnete Ortsumfahrung an, so dass jetzt auch zügig mit den erforderlichen innerörtlichen Straßenbaumaßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung begonnen werden kann.

Einen Schwerpunkt seiner Ansprache widmete Ackermann dem Ehrenamt: „Mit engagierten Einwohnern konnten wir unsere Vorhaben, den Heimatort zu stärken und die Lebensqualität für unsere Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, konsequent fortsetzen. Jede Kommune lebt von der Mitwirkung ihrer Bürgerschaft. Eine Gemeinde darf kein anonymes Gebilde sein, in dem einige wenige für alles verantwortlich sind. Ich appelliere deshalb an alle, die sich bisher noch nicht bei den vielfältigen Möglichkeiten in unserer Heimatgemeinde aktiv einbringen, dies doch zu tun“.

Beispielhaft führte er einige herausragende Initiativen einzelner Personen und Gruppierungen sowie der Einbringung von Hunderten von freiwilligen Arbeitsstunden in der Vereinsarbeit an. 

Jeweils eine historische Ansicht von Rüdenhausen mit entsprechender Widmung und Würdigung erhielten: Jürgen Bachner (50 Jahre Posaunenchor); Kurt Schneider (Gemeinderat und diverse langjährige Ehrenämter); Thomas Marx (langjährige hausärztliche Betreuung, diverse ehrenamtliche Tätigkeiten).

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