MARKBREIT

E-Tankstelle: Lösung wird gesucht

Die im Bereich des Parkplatzes am Lagerhaus geplante Elektro-Tankstelle der Stadt Marktbreit sorgt für größeres Interesse. In der Sitzung des Bauausschusses am Montagabend, bei der es um Details des Stromtankens ging, meldeten sich „Elektromobilisten“ aus Kitzingen und Obernbreit mit konstruktiven Vorschlägen zu Wort, die von Bürgermeister Erich Hegwein gerne aufgenommen wurden.
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Symbolbild Foto: Arno Burgi

Die im Bereich des Parkplatzes am Lagerhaus geplante Elektro-Tankstelle der Stadt Marktbreit sorgt für größeres Interesse. In der Sitzung des Bauausschusses am Montagabend, bei der es um Details des Stromtankens ging, meldeten sich „Elektromobilisten“ aus Kitzingen und Obernbreit mit konstruktiven Vorschlägen zu Wort, die von Bürgermeister Erich Hegwein gerne aufgenommen wurden.

Im August diesen Jahres hatte der Bauausschuss sich erstmals mit dem Thema E-Tankstelle auseinander gesetzt. Damals wurde der Bereich des Parkplatzes am Lagerhaus gleich neben den Fahrradabstellplätzen als gute Möglichkeit angesehen, denn dort könnte vom Bauhof aus ohne größere Probleme eine Stromversorgung gelegt werden. Das hat sich nun bestätigt. Denn Gespräche mit dem Energieversorger hatten ergeben, dass eine entsprechend dimensionierte Stromleitung durch ein Rohr an der Breitbachbrücke verlegt werden könnte.

Der Energieversorger hatte zudem zugesagt, der Stadt eine Ladestation für Elektrofahrräder zu sponsern, sagte Hegwein. Im ersten Schritt wird also demnächst vom Bauhof ein entsprechendes Kabel verlegt, so dass zumindest E-Bikes geladen werden können.

Unkomplizierte Bezahlung

Komplizierter wird es mit einer Strom-Tankstelle für Autos. Denn hier gibt es, so Hegwein weiter, sehr unterschiedliche Lösungen. Und die Stadt will natürlich eine zukunftsgerichtete Möglichkeit auswählen, was einerseits die Betankung selber betrifft, andererseits die Bezahlung, die möglichst unkompliziert und unbürokratisch sein soll. Hier wurde Hegwein vom Bauausschuss beauftragt, weiter zu recherchieren.

Einig war sich der Ausschuss auch über den Standort für die Pkw-E-Tanke, die ebenfalls im Bereich der Fahrradabstellplätze liegen soll. Ein Vorstoß von Harald Kopp, diese im Bereich des Jugendzentrums anzusiedeln, wurde aus Hochwassergründen abgelehnt.

Am Ende der Sitzung meldeten sich die Elektromobilisten aus Kitzingen und Obernbreit zu Wort und lobten den Vorstoß der Stadt in Sachen Stromtankstelle. Die Bereitschaft, ihre Erfahrungen der Stadt zur Verfügung zu stellen, wurde gerne angenommen.

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