Großlangheim

E-Ladesäule im Auge behalten

Ein derzeit bundesweit aktuelles politisches Thema kam auch in der Sitzung des Großlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend zur Sprache. Die Bundesregierung will mehr E-Autos auf den Straßen, was natürlich mit mehr Ladestationen verbunden ist. Ob eine solche Elektro-Ladesäule für Autos in Großlangheim installiert werden sollte, darum ging es in der Sitzung.
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Ein derzeit bundesweit aktuelles politisches Thema kam auch in der Sitzung des Großlangheimer Marktgemeinderates am Dienstagabend zur Sprache. Die Bundesregierung will mehr E-Autos auf den Straßen, was natürlich mit mehr Ladestationen verbunden ist. Ob eine solche Elektro-Ladesäule für Autos in Großlangheim installiert werden sollte, darum ging es in der Sitzung.

Bürgermeister Karl Höchner berichtete davon, dass sich Ratsmitglied Benjamin Baumann und Gemeindeangestellter Eberhard Mahler  auf einer Messe in Nürnberg mit dieser Materie vertraut machten. "Der Bau einer Ladesäule für zwei Pkw, für die zwei Stellplätze nötig sind, ist zukunftsweisend und die Entnahme des Stroms könnte mit Handy oder per Chip erfolgen." Die Kosten für die Säule bezifferte der Bürgermeister laut Aussage von N-ERGIE auf rund 18 000 Euro, wovon die Gemeinde derzeit etwa ein Drittel bezahlen müsste".

E-Ladesäule wäre Standortvorteil

Benjamin Baumann nannte die Installation einer E-Ladesäule einen Standortvorteil für Großlangheim, "sie ist wichtig für Leute, die ein E-Auto fahren und einen Zwischenstopp zum Beispiel für das Weinfest einlegen". Grundsätzlich sollte diese Möglichkeit zur Stärkung des Tourismus geschaffen werden. Nach seiner Aussage würde es sich zudem lohnen, in das Gespräch auch mit anderen Anbietern zum kommen, um Informationen zu Betrieb, Abrechnung und Einsatz im Falle einer Störung zu kommen, "denn wenn wir jetzt den Antrag stellen, dürfte die Säule nicht vor Ende des kommenden Jahres kommen". Was einige Ratsmitglieder als Vorteil sahen, da man erst die weitere Entwicklung abwarten sollte, wie Oskar Saum vorschlug. Peter Sterk zeigte sich überzeugt, dass der staatliche Zuschuss für die E-Säulen noch zunehmen werde.

Bezüglich des Standorts kam noch kein konkreter Vorschlag. Bürgermeister Höchner konnte sich den Platz am Winzerbrunnen vorstellen, was zu einer kurzen Diskussion über zugeparkte Plätze führte. Man einigte sich in der Runde darauf, dass die Angelegenheit weiter verfolgt werden soll, Benjamin Baumann sich um Angebote kümmern werde und die Ratsmitglieder sich Gedanken zum Standort für die E-Säule samt Stellplätzen machen sollen.

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