Seit Freitagabend ziehen am Vereinshimmel der DJK Astheim dunkle Wolken auf. Der Grund: Trotz intensiver Bemühungen des Wahlausschusses mit Heiko Bäuerlein, Ingrid Dusolt und Friedrich- Wilhelm Rexilius konnte für den ausscheidenden Vorsitzenden Walter Müller kein Nachfolger gefunden werden. Auch die Bemühungen, einen zweiten und dritten Vorsitzenden sowie Kassier und Schriftführer zu finden, scheiterten.

Wilhelm Rexilius brachte das Ganze nach einer über 30-minütigen Wahlzeit auf einen Nenner: „Es ist auch ein Stück Armutszeugnis, was heute hier abgeht.“ Die Tatsache, dass Vorsitzender Walter Müller nicht mehr kandidierte, sei den Mitgliedern bekannt gewesen, sagte Rexilius. Nun ruhen alle Hoffnungen auf dem 30. März. An diesem Tag trifft sich die DJK-Familie zu einer außerordentlichen Generalversammlung. Einziger Tagesordnungspunkt ist dann die Neuwahl des Vorstands. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt die bisherige Führungscrew im Amt.

Eingangs der Zusammenkunft berichtete Walter Müller über ein bewegtes und arbeitsintensives Jahr. Vor allem die Tätigkeit der DJK in der Fest- und Dorfgemeinschaft wurde herausgestellt. Mit zu den Erfolgserlebnissen der DJK gehörte im vergangenen Jahr auch die Gründung einer Wassersportabteilung. Ein besonderes Ereignis waren die Festaktivitäten anlässlich des 25-jährigen Bestehens der DJK Astheim. Die Feier fand in Verbindung mit der Kirchweih statt.

Müller erinnerte an die Teilnahme am Volkacher und Astheimer Weinfest sowie an die Brückeinweihung zwischen Volkach und Astheim. Nicht allzu rosig fiel die Bilanz des Vorsitzenden für das Weinfest in Astheim aus. „Wie lange können wir uns dieses Fest noch leisten?“ sprach Müller in Hinblick auf den finanziellen Aspekt Klartext. Dies galt auch für den Zuständigkeitsbereich von Krönungsfeiern. Das sei nicht Aufgabe der Festgemeinschaft, sondern des Weinbauvereins, betonte der Vorsitzende. Überhaupt sei es an der Zeit, über Sparmöglichkeiten oder eventuelle Veränderungen der Festgemeinschaft nachzudenken.

Eisstockbahn als Bereicherung

Müller bedankte sich bei der Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit. Hierbei erinnerte er an die gemeinsam geschaffene Eisstockbahn, die eine Bereicherung für den Ort darstellt. Lobend erwähnte er auch den Einsatz der Mitglieder. Schatzmeister Tobias Weingärtner gab Einblick in die Finanzen. Stefan Zwicker attestierte in seinem Revisionsbericht nur Lobenswertes.

Rege sportliche Aktivitäten waren den Berichten von Matthias Altenhöfer (Tischtennis) und Christian Weiß (Jugend- und Alt- Herren Fußball) zu entnehmen. Grußworte sprachen Stadtratsmitglied Heiko Bäuerlein und die Vorsitzende des DJK-Kreisverbandes Steigerwald, Irmgard Endres (Escherndorf).

Schließlich wurden noch zahlreiche Mitglieder für ihre langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt: Elena Binzenhöfer, Stefanie Blendel, Bettina Büttner, Maximilian Feix, Stephan Link, Anika und Maria Menz und Ruben Sauer (für zehnjährige Mitgliedschaft), Anna Dusolt, Barbara Eberle, Tatjana Feix, Sabine Lex, Alisa, Monika und Verena Rößner (15 Jahre), Martina Berz, Ingeborg Gehring und Rosa Kuhn(20 Jahre) und Reinhold Bartsch, Annemarie, Werner und Wilhelm Binzenhöfer, Daniel Grübl, Eberhard Gündert, Judith, Simon, Ursula und Wolfgang Hufnagel, Alfred Krämer, Friedrich Wilhelm Rexilius, Margit Sauer, Hermann Thum und Günther Wedler (alle 25 Jahre).