KITZINGEN

Dreimal die 13 im Sickergrund

Wenn das kein Glück bringt: Am 13. März sind im Sickergrund 13 Kastanien gepflanzt worden und das im Abstand von 13 Metern. „Mehr kann man nicht machen“, sagte Wilhelm Straßberger, der sich zusammen mit Kitzingens Umweltreferent Franz Böhm die Pflanzung einer geschlossenen Allee entlang der Straße von der Gärtnerei Hummel bis nach Sickershausen vorgenommen hat.
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Entente Florale: Die Allee entlang des Feldweges durch den Sickergrund nimmt Formen an. Jetzt sind weitere 13 Kastanien dazugekommen. Als Paten fungieren unter andern OB Siegfried Müller, Umweltreferent Franz Böhm sowie Ursula und Wolfgang Jäger aus Sickershausen. Im Bild von links: Klemens Stockmann, Siegfried Müller, Stadtgärtner Johannes Lindner, Wilhelm Straßberger, Norbert Michels und Franz Böhm. Foto: Foto: Siegfried Sebelka
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Wenn das kein Glück bringt: Am 13. März sind im Sickergrund 13 Kastanien gepflanzt worden und das im Abstand von 13 Metern. „Mehr kann man nicht machen“, sagte Wilhelm Straßberger, der sich zusammen mit Kitzingens Umweltreferent Franz Böhm die Pflanzung einer geschlossenen Allee entlang der Straße von der Gärtnerei Hummel bis nach Sickershausen vorgenommen hat.

Die Aktion ist jetzt unter der Fahne des Wettbewerbs Entente Florale fortgesetzt worden. Der Wettbewerb, bei dem Kitzingen Deutschland auf Europaebene vertritt, soll mehr Grün in die Stadt bringen. Für mehr Grün sorgen der letzte noch verbliebene Arbeitskreis Grün der Anfang der 90er Jahre ins Leben gerufenen Agenda 21 schon seit gut 20 Jahren. Überall rund um Kitzingen begleiten inzwischen stattliche und Schatten spendende Bäume aus dem Straßbergerschen Bestand die Rad- und Gehwege.

Jetzt sind es 13 Kastanien mehr. „Die Rot blühenden haben wir genommen, weil die weniger anfällig sind“, sage Straßberger, der die Bäume alle aufzieht und zur Verfügung stellt. Wer will, kann Pate eines solchen Baumes werden. Funktioniert einfach: Straßberger stellt den Baum zur Verfügung. Der wird mit Hilfe der Stadtgärtner gepflanzt. Die Paten stehen mit ihrem Namen für ihn und spenden dafür an einem gemeinnützigen Zweck.

Spontane Partnerschaft

Bei der jüngsten Aktion hießen die Paten Oberbürgermeister Siegfried Müller, Umweltreferent Franz Böhm und das Ehepaar Ursula und Wolfgang Jäger aus Sickershausen. „Die sind zufällig vorbeigekommen und haben sich spontan für eine Patenschaft entschieden“, so Stadtgärtner Johannes Lindner.

Der freut sich über jede Aktion, die zu dem laufenden Wettbewerb passt. Und da ist noch einiges geplant. Zum Beispiel gibt es das „Kitzinger Sommermärchen“ – der Vergleich zur erfolgreichen Kleinen Gartenschau im Jahr 2011 ist gewollt – zu kaufen. Das Sommermärchen ist ein Tütchen mit einer Saatenmischung, deren Inhalt Lindner nicht verrät. „In jedem Fall sind es mindesten 40 unterschiedliche Blumen und Stauden, die im Sommer ihre Farben erstrahlen lassen“, sagte Lindner. Was raus kommt, soll noch schöner sein als das, was die Gärtner in den vergangenen Jahren an die Stadteingänge gezaubert haben.

Zu haben sind die Packungen beim Samengeschäft Sauer und bald überall in der Stadt. Und zwar in den Geschäften, in denen eine der Entente-Florale-Gießkannen zu finden ist. Das werden viele werden, ist sich Lindner sicher.

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