KITZINGEN

Drei Anträge, drei Ablehnungen

Der Kitzinger Stadt bleibt bei seiner seit Jahren gefahrenen Linie und versucht weiter, großflächige Werbetafeln im Stadtgebiet zu verhindern.
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Große Kreisstadt Kitzingen
Große Kreisstadt Kitzingen Foto: Regina Krömer

Der Kitzinger Stadt bleibt bei seiner seit Jahren gefahrenen Linie und versucht weiter, großflächige Werbetafeln im Stadtgebiet zu verhindern.

Das war auch in der letzten Sitzung des Verwaltungs- und Bauausschusses des „alten“ Stadtrats so. Dem Ausschuss lagen drei Anträge für die Aufstellung der fast vier mal drei Meter großen Plakattafeln in der Kaltensondheimer Straße, der Mainbernheimer Straße und der Jahnstraße vor.

Alle Anträge wurden abgelehnt, entweder mit dem Hinweis auf die negative Beeinträchtigung des Stadtbildes und/oder mit dem Hinweis auf verkehrsrechtliche Bedenken. In zwei Fällen war es nicht der erste Versuch, großflächige Werbung im Stadtgebiet zu platzieren.

Den Weg frei machen

Einstimmig Ja sagte der Ausschuss zu den Plänen, auf einem brach liegenden Grundstück am Schleifweg in Etwashausen ein Null-Energie-Haus zu errichten. Weil das Vorhaben bei den Baugrenzen, der Anzahl der Geschosse und der Dachform erheblich vom in dem Gebiet geltenden über 40 Jahre alten Bebauungsplan Richthofenstraße-Schleifweg abweicht, hatte die Verwaltung vorgeschlagen, den Bau durch eine Änderung des Bebauungsplans zu ermöglichen.

Das war aber nicht nur Thomas Rank (CSU) zu zeit- und arbeitsaufwändig. Rank war wie Karl-Heinz Schmidt (UKB) der Meinung: „Die Befreiung vom Bebauungsplan ist der einfachste Weg.“ Den ging der Ausschuss dann auch einstimmig mit. Der Antragsteller kann seine Pläne weiterverfolgen und den Bauantrag einreichen. Jutta Wallrapp (Freie Wähler) erinnerte daran, dass es schon heute im Schleifweg Probleme mit der Kapazität der Kanäle geben. Die müssten im Zusammenhang mit dem Neubau, der die Kanäle weiter belaste, geklärt werden, so Wallrapp.

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