Marktbreit

Drachenbootrennen: Spannendes Spektakel auf dem Main

"Hucklkätz" aus Obernbreit hatten wieder die Nase vorn vor den "Drachenräten" aus Marktbreit. Doch den Sieg fuhr ein anderes Boot ein.
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Knapp liegt das Boot der "Hucklkätz" aus Obernbreit vor der Konkurrenz der Marktbreiter "Drachenräte" beim Drachenbootrennen am Sonntag in Marktbreit. Foto: Robert Haaß

Und wieder hat es das Boot der "Hucklkätz", besetzt vor allem mit Obernbreiter Gemeinderäten, geschafft: In der neunten Auflage des Wettbewerbs im Drachenbootrennen gegen die "Drachenräte" aus Marktbreit hatten sie zum achten Mal die Nase vorne. Wenn auch dieses Mal nur ganz knapp mit weniger als einer Sekunde Vorsprung. "Warum soll man Bewährtes ändern", lautete dazu der fast hämische Kommentar aus Obernbreit. Und: "Wir haben den Start ein wenig verschlafen", konterte es von Marktbreiter Seite – denn deren Boot holte am Ende mächtig auf.

Die Feuerwehr macht den Wettkampf zum Fest

Für die Berufsschifffahrt bedeutet der Wettkampf auf dem Wasser warten, für die Zuschauer ist es ein großes Spektakel: das Drachenbootrennen in Marktbreit am Mainkai, direkt am Alten Kranen. Am Sonntag gab es die neunte Auflage des im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Besuchermagneten, auch wenn leichter Dauerregen die Stimmung etwas trübte. So richtig zum Fest wird das Drachenbootrennen in Marktbreit auch Dank der Feuerwehr, die  gleichzeitig ihr Sommerfest feiert, natürlich auch am Mainufer, so dass für die Bewirtung der Gäste bestens gesorgt ist.

Elf Mannschaften hatten sich zum Wettstreit angemeldet, ein wenig haderten die Verantwortlichen mit der Stadt Kitzingen, wo in zwei Wochen eine ähnliche Schau stattfindet. Bislang hatten beide Kommunen sich jährlich abgewechselt, in diesem Jahr nahmen die Kitzinger keine Rücksicht auf Marktbreit – was wohl zu weniger Anmeldungen führte.

Die Räte ruderten außer Konkurrenz

Und so mussten die "Hucklkätz", auch wenn sie, wie die "Drachenräte", außer Konkurrenz fuhren, ein zweites Mal antreten, damit in der ersten Runde immer zwei Mannschaften gegeneinander fuhren. Von den Zeiten her wären es an den beiden Ratsbooten gewesen, in die Finalrunde einzuziehen, sie hatten im Vorlauf die besten Zeiten erreicht.

Und so waren es am Ende die "Oxenfurter Steel Dragon" der Firma Kinkele Maschinenbau, die den Sieg einfuhren, gefolgt von den "Hokadrachen" des Karnevalsvereins RCV-Reichenbach, den "Drachentötern" der Feuerwehr Gnodstadt und "Emma und die starken Elektriker" der Firma Löther aus Obernbreit. Teilgenommen hatten auch "Blauer Blitz" der Firma GOK, die "FGM" Marktbreit/Martinsheim, "Die weisse Flotte" der Main Klinik Ochsenfurt, die "Freundschaft der Nationen" aus Partnerschaftskommitees/Jugendhaus mit Gästen aus Frankreich, und die "Würzigen Füchse" des Würzburger HTCW.

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