KITZINGEN

Doppelt richtig gelegen

Becker und Biebl ziehen bei der Mitgliederversammlung der Frauen-Union gelungenes Fazit
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„Mit den Ausstellungen zur Frauenbewegung in innerstädtischen Leerständen sind wir als Frauen-Union Kitzingen in den vergangenen beiden Jahren gleich doppelt richtig gelegen“, freute sich Frauen-Union-Ortsvorsitzende Barbara Becker bei der Mitgliederversammlung der CSU-Frauen.

Zum einen widmete sich die erste Ausstellung 2016 häuslicher Gewalt gegen Frauen. „Jetzt hat sich mit dem neuen Polizeiaufgabengesetz die Situation für Frauen verbessert. Schon bei drohender Gefahr, etwa durch in ihrer Ehre gekränkte Expartner, kann die Polizei tätig werden“ meinte die CSU-Landtagskandidatin. Zum anderen wurde bestehender Leerstand in der Kreisstadt durch die Ausstellungen und Soirées innovativ genutzt und so auf das Potential der Kitzinger Innenstadt verwiesen. „Es ist wichtig, Synergien zum Wohle der Stadt und der Frauen in Kitzingen zu nutzen“, schloss Becker ihren Bericht und übergab das Wort an Claudia Biebl.

Die bisherige Vorsitzende des Stadtmarketingvereins Kitzingen zeigt sich mitverantwortlich für die Kampagne „Kitzingen kann's“ und übernimmt ab 1. Juli die Wirtschaftsförderung bei der Stadt. Biebl beleuchtete die Entwicklung in den Bereichen Tourismus und Lebensqualität, sowie die Rolle des Stadtmarketings für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt. Dabei verkündete sie Positives: Nach dem Erfolg des Brückenschoppens auf der Alten Mainbrücke im vergangenen Jahr besteht im Sommer 2018 an zehn Wochen, jeweils von Donnerstag bis Sonntag, die Möglichkeit, Wein und Sommerabende am Wasser zu genießen. „Wir haben viele Anfragen von Weingütern von außerhalb. Aber als Stadtmarketingverein wollen wir die Wirtschaft der Stadt fördern“, erklärte Biebl.

„An Claudia Biebl und dem Stadtmarketingverein sieht man: Kitzingen kann's – und Kitzingens Frauen erst Recht“, bedankte sich FU-Vorsitzende Becker. Die selbstständige Unternehmerin unterstrich, dass es bei der Gewerbeansiedlung nicht mit der Bereitstellung von Gewerbeflächen getan sei. Vielmehr brauche es kompetente und engagierte Wirtschaftsförderer, wie Biebl, die schnell und unkompliziert zu erreichen sind und Unternehmer umfassend beraten.

Ohne engagierte Stadtgemeinschaft stünden aber auch diese auf verlorenen Posten, da neben Infrastruktur, KiTa-Plätze und Wohnraum auch das kulturelle und sportliche Angebot ein immer wichtigerer Standortfaktor werde.

Wer mit den Aktiven der FU und den CSU-Kandidatinnen für Landtags- und Bezirkstagswahl Barbara Becker und Gerlinde Martin ins Gespräch kommen will, hat dazu am Samstag, 16. Juni, ab 19.30 Uhr beim Picknick der Frauen-Union am Stadtbalkon die Gelegenheit.

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