VOLKACH

Diskussion um 20 Meter Schubertstraße

Der teilweise schlechte Zustand der Volkacher Schubertstraße lockte am Montagabend etliche Anwohner zum Vorort-Termin des Ferienausschusses des Volkacher Stadtrats. Der traf – nach kontroversen Diskussionen – eine Entscheidung, die sich nach den Bürgerwünschen richtet: Die Einmündung der Straße in die Dr. Eugen-Schön-Straße wird erneuert und auf rund 20 Metern umgestaltet. Auf Kosten der Stadt.
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Ortstermin: Eine längere Diskussion um Erneuerung und möglichen Ausbau der Schubertstraße führte der Ferienausschuss des Volkacher Stadtrats – angeführt von Bürgermeister Peter Kornell – mit etlichen Anliegern. Foto: Foto: Harald Meyer

Der teilweise schlechte Zustand der Volkacher Schubertstraße lockte am Montagabend etliche Anwohner zum Vorort-Termin des Ferienausschusses des Volkacher Stadtrats. Der traf – nach kontroversen Diskussionen – eine Entscheidung, die sich nach den Bürgerwünschen richtet: Die Einmündung der Straße in die Dr. Eugen-Schön-Straße wird erneuert und auf rund 20 Metern umgestaltet. Auf Kosten der Stadt.

Auslöser des rätlichen Außentermins war die schon länger laufende Umgestaltung der Dr. Eugen-Schön- und der Eichfelder Straße. Deren Ausläufer trafen auch die Einmündung zur Schubertstraße. Die musste auch auf den rund 20 Metern aufgerissen werden, um die Wasserleitung in einem Teilbereich zu ersetzen, wie Bürgermeister Peter Kornell erläuterte.

Weil in dem Zusammenhang die aufgerissenen Straßenbereiche und der Kreuzungsbereich erneuert werden, wollte Kornell die Bürgermeinung hören. Besonders im Blick darauf, dass die Straße möglicherweise irgendwann einmal eine Rundum-Kur kriegt. Die soll es vorerst nicht geben, wie es aus Bürgermund hieß und von Kornell bestätigt wurde: „Wir werden das nicht vorschlagen, wenn die Bürger es nicht wollen.“

Einstimmig stimmten die Anwohner allerdings einem Umbau zu, der einem Grundkonzept des Planungsbüros Weimann für die Straße angepasst ist: Die ersten 20 Meter (ab Dr. Eugen-Schön-Straße) bekommen rechts einen auf 2,20 Meter verbreiterten Gehweg. Der Gehweg links kommt in dem Abschnitt weg und wird als Parkverbotsbereich markiert. Die Straße erhält auch ein Stück neue Fahrbahn.

Eine auf ganzer Länge neue Fahrbahn samt Gehsteigsanierung hätten viele Anwohner gerne, wie beim Außentermin deutlich wurde. Allerdings bremste Kornell die Erwartungen. Zum Nulltarif, wie bei den Arbeiten im Einmündungsbereich, könne eine tief greifende Sanierung nicht erledigt werden. Hier wären Anliegerbeiträge zu kassieren. Die Kostenfrage stoppte die Begehrlichkeiten, nicht aber die Kritik am Straßenzustand. Kornell sagte zu, die maroden Bordsteine flicken und Löcher in der Straße reparieren zu lassen.

Der Bebauungsplan „Mühlwasen“ wird zum zweiten Mal geändert. Nach dem Sondergebiet für das Seniorenheim des Arbeiter-Samariter-Bundes (Obervolkacher Straße) wird auch das Nachbargrundstück überplant. Hier seien zwei Mehrfamilienhäuser vorgesehen – mit zehn Wohnungen, so Planer Marcus Viebahn. Dessen Vorentwurf wurde im Ausschuss einstimmig befürwortet. Nun folgt die öffentliche Auslegung.

Wenn die Wohnhäuser kommen sollten, wird ab ASB-Wohnheim ein Gehweg Richtung Stadt gebaut. Dessen Kosten teilen sich Kornell zufolge der ASB, der Bauwerber der Häuser und die Stadt. Gerechnet werde mit einer Summe von rund 60 000 Euro.

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