WIESENBRONN

Die bunte Vielfalt eines Dorfes

Rechtzeitig zum Start kam die Sonne: Der Kreisheimattag am Sonntag in Wiesenbronn machte bei sommerlichen Temperaturen seinem Namen alle Ehre. Aus dem ganzen Kreis kamen die Besucher in den Ort am Fuße des Steigerwalds, um die Fülle und Vielfalt eines fränkischen Dorfes zu erleben.
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Farbenfroh und abwechslungsreich: Für jeden war was dabei beim Kreisheimattag in Wiesenbronn. Bei der Modenschau zum Beispiel strahlten die Models mit den Zuschauern und der Sonne um die Wette. FOTOs: Winfried Worschech
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Rechtzeitig zum Start kam die Sonne: Der Kreisheimattag am Sonntag in Wiesenbronn machte bei sommerlichen Temperaturen seinem Namen alle Ehre. Aus dem ganzen Kreis kamen die Besucher in den Ort am Fuße des Steigerwalds, um die Fülle und Vielfalt eines fränkischen Dorfes zu erleben.

Besichtigungen, Ausstellungen, Führungen und Vorführungen, Aktivitäten für Jung und Alt zeigten auf, wieviel Leben in einem Dorf sein kann, wenn viele Menschen sich engagieren, in Vereinen und Verbänden aktiv sind – und auf die Beine stellen, was einen solchen Heimattag richtig attraktiv sein lässt.

Höfe und Weinbaubetriebe hatten die Tore geöffnet und präsentierten einen modernen Milchviehbetrieb, Stationen der Weinwirtschaft inklusive der Weinkeller, zeigten die Effektivität einer Hackschnitzelheizung, ließen den Brandwechsel in einer Schnapsbrennerei erleben oder den Flug der Bienen. Die waren an diesem Sommertag fleißig bei der Arbeit, um für Nahrung für die Brut und Wintervorrat zu sorgen.

In puncto „Nahrung“ war auch für die Zweibeiner die Vielfalt Trumpf. An den verschiedensten Stationen gab es so ziemlich alles, was Küche, Keller und Garten bieten: von einfachen Gerichten bis zum Ochs am Spieß und von alkoholfreien Getränken bis hin zum auserlesenen Schoppen. Und wer an diesem Tag seine Liebe zur fränkischen Küche entdeckte, konnte gleich das Landfrauenkochbuch erwerben.

Neben den gewerblichen Betrieben von A wie Autowerkstatt bis Z wie Zimmerei gab es auch alte Berufe zu bestaunen, wie Schmiedekunst, Korbflechten oder Klöppeln, das im ehemaligen Flachsbrechhaus gezeigt wurde. Das hatte nach der Neugestaltung erstmals wieder geöffnet.

Den Kindern wurde es am Heimattag nicht langweilig. Dafür sorgten das Singen mit der Gruppe „Dreiklang“, der Bau von Nistkästen, die Herstellung von Filzbällen, das Schießen mit dem Lichtgewehr oder eine Hüpfburg aus Stroh. Wer wollte, konnte sich im Friseursalon auch eine Colorsträhne einfärben lassen.

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