Erst setzte sich die Mannschaft der Staplerfahrer von der Iphöfer Knauf Gips im Juni bei den Regionalmeisterschaften durch. Dann gelang den Mannen vom Knauf-Logistikzentrum als Außenseiter auch noch der Sieg als beste Firmen-Mannschaft Deutschlands beim großen Stapler-Cup-Finale auf dem Gelände der Firma Suffel, dem regionalen Linde-Vertragshändler, in Aschaffenburg.

Der Knauf-Männern gelang in einem spannenden Endlauf der Sieg mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Firma Liebherr. Zehn Mannschaften, bestehend aus drei Staplerfahrern und einem Logistiker, stellten sich dem Wettstreit und zeigten auf den ausgetüftelten Parcours, dass Erfolg, Genauigkeit und Schnelligkeit in erster Linie perfekte Teamarbeit voraussetzen.

Die Iphöfer wären um ein Haar schon in der Vorrunde ausgeschieden, kletterten aber gerade noch vom siebten auf den sechsten Platz, um noch den Halbfinal-Einzug zu schaffen. Dort standen die Staplerfahrer im Kollektiv vor der Aufgabe, bunte Bälle von Stapler zu Stapler weiterzugeben und in eine Acrylglasröhre zu kippen. Mit der schnellsten Zeit aller sechs Halbfinalisten sicherte sich Knauf souverän den Einzug ins Finale.

Dann galt es, Kunststoffkisten in einer bestimmten Reihenfolge zu einem über vier Meter hohen Turm zusammenzustellen und auf die Endposition zu transportieren. Dabei präsentierte sich das Knauf-Quartett mit Christian Maul, Martin Meder, Oliver Ehmann und Patrick Inderwies von seiner Schokoladenseite.

Die starke Mannschaftsleistung bescherte eine tolle Zeit und den knappen Sieg über die Truppe des Baumaschinen-Herstellers Liebherr. „Dass wir gleich bei unserer ersten Teilnahme gewinnen, das ist ein Traum“, freute sich Mannschaftsführer Christian Maul. Der Rüdenhäuser hatte im Einzel schon vor zwei Jahren als Dritter in der Regionalausscheidung geglänzt und beim Bundesentscheid Rang 16 belegt.

Christian Maul und seine Knauf-Kollegen feierten den Sieg am Abend gebührend und freuen sich schon jetzt auf den Wettkampf im nächsten Jahr.