Wiesentheid

Die Zuhörer musikalisch durch die Weihnachtsgeschichte geführt

Etwa 600 Zuhörer ließen sich in der Mauritiuskirche vom Gymnasiums Wiesentheid auf das Weihnachtsfest einstimmen.
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Weihnachtskonzert des Gymnasiums Wiesentheid. Foto: Elmar Halbritter

Etwa 600 Zuhörer ließen sich in der Mauritiuskirche vom Gymnasiums Wiesentheid auf das Weihnachtsfest einstimmen. Unter dem Motto „In der Nacht von Bethlehem“ begleiteten Chöre, die Big Band, die Rockband sowie Solisten und Instrumentalisten die Zuhörer durch die Weihnachtsgeschichte. Auch die Musikklassen der 5. und 6. Jahrgangsstufe waren mit großem Eifer und Freude dabei, ihre Fertigkeiten im Gesang und an Instrumenten zu zeigen, teilt die Schule mit.

Feine Töne lieferte das eingespielte Ensemble T(h)riller, das die Gestaltungsmöglichkeiten auf verschiedenen Blockflöten demonstrierte. Die „Most little Bigband“ präsentierte das bekannte „Schafe können sicher weiden“ von Johann Sebastian Bach, jedoch im modernen Gewand. Aus der weihnachtlich anmutenden Nussknacker-Suite von Peter Tschaikowski brachten Helen Lutz und Leonie Sender (Querflöten) sowie Elias Dietrich (Vibraphon) einen Tanz in überraschend neuen Klangfarben zu Gehör. Stimmgewaltig und musizierfreudig zeigte sich die international besetzte Rockband mit „That’s Christmas to me“.

Die Vielfalt an musikalischen Richtungen am Gymnasium Wiesentheid zeigten das Projektorchester mit dem englischen Traditional „Ding, dong, merrily on high“ sowie Lara Mahr mit dem zart vorgetragenem „O holy Night“, frei begleitet von Marius Lösch am Klavier. Der große Chor führte mit seinen Liedbeiträgen thematisch vom „Advent“ bis zum „Stall an der Krippe“ und verkörperte beispielsweise im Abschnitt „Auf dem Weg nach Bethlehem“ nicht nur die Hirten („What shall we give to the son of the virgin“), sondern auch die Heiligen drei Könige („Three Kings of Orient“). Überzeugend war bei allen Chorstücken, wie sich die über 100 Chormitglieder den musikalischen Stilrichtungen vom Mittelalter („Conditor alme siderum“) bis zur Moderne („I see a star“) anzupassen vermochten.

Mit dem Weihnachtslied „Es ist ein Ros entsprungen“, von den Zuhörern und allen Beteiligten gemeinsam musiziert, wurde das Konzert beschlossen. Standing Ovations belohnten die Musikerinnen und Musiker für ihre ausgezeichneten Leistungen.

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