Eines gleich mal vorweg: Das war eine Schei . . ., pardon schlimme Woche: ein Brand nach dem anderen, angekündigte Entlassungen bei Fehrer und jetzt noch ein brauner Mob, der am Kitzinger Bahnhof die Luft verpesten will.

Weil das selbst einen Menschen mit dickster Nervenschwarte in die Depression treiben könnte, holen wir mal das Positive aus diesen Tagen raus. Das Augenfälligste: der Schnee ist weg. Leider auch – noch – der Frühling. Immerhin: ein paar Schneeglöckchen bimmeln ihn wach. Hoffentlich.

Bemerkenswert in Wald und Flur ist das Liebesleben des Getiers. Was vier Beine hat, ist eilends auf der Suche nach dem passenden Single zwecks Gründung einer Familie und fröhlicher Erzeugung von Nachwuchs. Allerdings enden die amourösen Abenteuer von Hase und Reh nicht selten tragisch, wie der Polizeibericht zeigt: Da gerät das eine oder andere Tierchen – von Liebe blind gemacht – unter die Räder.

Geradezu von höchstem sittlichen Nährwert ist der österliche Frieden. Im Kitzinger Stadtrat, wo zuletzt neben Zank und Zoff auch das Entscheidungs-Chaos – beim Millionen-Haushalt oder dem Stadtteilzentrum – regierte. Da herrscht jetzt Friede, Freude, Eierkuchen. Was möglicherweise daher kommt, dass es keine Stadtratssitzung gab.

Eher ein Krisengebiet ist das Führungs-Gremium in Prichsenstadt. Das hat den Kanal voll und diesen für viel Geld zu sanieren. Weil es da um eine trübe Brühe geht, blickt kaum einer durch, was Leute mit angeblich klarem Blick anzieht – Gutachter. Zwei haben vor längerem in den Untergrund geschaut und Gegensätzliches erblickt. Dann hat noch ein weiterer Experte das Dunkel erforscht und will in Kürze über seine Expedition berichten. Was rauskommt, weiß keiner. Sicher nur: Gutachten sind nicht immer sicher, aber mit Sicherheit für einen gut – für Gutachter.

Die Woche blickt immer samstags zurück, was unseren Autoren in den vergangenen sieben Tagen aufgefallen ist.