Füttersee
Dorferneuerung

Die Ruhe nach dem Sturm

Annemarie Mauer und ihre Fütterseer haben mit viel Geduld und Engagement ein Schmuckstück aus ihrem idyllischen Ort gemacht.
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Was im Jahr 1991 begann und 2006 mit dem einen Tag der offenen Höfe groß gefeiert wurde, ging nun mit einer kleinen beschaulichen Abschlusssitzung im Schützenhaus offiziell zu Ende. Das Dorferneuerungsverfahren der Gemeinde Füttersee.

Eingeladen hatten die Gemeinde und das Amt für ländliche Entwicklung. Im Rahmen der Feier wurden die Vorstandsmitglieder für ihre Arbeit von der Gemeinde und dem Amt für ländliche Entwicklung besonders geehrt. Und was in diesen 20 Jahre geleistet wurde kann sich wahrlich sehen lassen: Füttersee ist nicht wieder zuerkennen. Wo früher nur Teer und kaputte Straßen vorherrschten, wurde alles zu Wohlbehagen der Bürger verbessert. Begeistert über die vielen Verschönerungen und Verbesserungen zeigte sich die zweite Bürgermeisterin Annemarie Mauer. "Seit 1998 war ich Örtliche beauftragte für die Gemeinde Füttersee", erzählt sie. "Ich war seit dem der Vermittler zwischen dem Amt, Gemeinde und der Bevölkerung. Die Dorferneuerung war für unsere kleine Gemeinde ein große Bereicherung, die Ortschaft hat sich sehr zum Vorteil verändert."

Vor der Maßnahme waren die Dorfplätze komplett zugeteert. Ob Maibaumplatz oder Dorfplatz, wo der neue Brunnen errichtet wurde - alles war geflickt und sah "fürchterlich" aus. "Wenn man sich das vorher und nachher anschaut, kann man nur ins Schwärmen kommen", findet Annemarie Mauer.

Auch Eckehard Tschapke vom Amt für ländliche Entwicklung machte keinen Hehl daraus, wie zufrieden er mit dem Ablauf der Dorferneuerung ist. "Wir haben heute nicht nur einen letzten dienstlichen Auftrag zu erfüllen, sondern auch allen Grund zu feiern." Mit ihrer letzten Unterschrift unter das Abschluss Dokument besiegelten die Verantwortlichen das Ende des Verfahrens. Tschapke machte der Gemeinde Füttersee und Annemarie Mauer ein großes Kompliment. "Ihr könnt richtig stolz sein auf das, was hier in eurem Dorf entstanden ist."

Andreas Kaiser ging in seinen Ausführungen auf die Dorfgemeinschaft ein. "Sie lebt mit dieser Maßnahme hier in Füttersee weiter. So etwas wie hier geht nur, wenn alle mitmachen." Und das haben die Fütterseer getan.

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