Marktbreit

Die Revolution am Maindreieck

Am Sonntag, 11. November, öffnet die ehemalige Synagoge in Obernbreit ihre Tore und lädt zu einer Schülerausstellung des Gymnasiums Marktbreit ein.
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Neuntklässler mit Lehrerin Maria Stegmann bei der Arbeit im Kitzinger Stadtarchiv.

Am Sonntag, 11. November, öffnet die ehemalige Synagoge in Obernbreit ihre Tore und lädt zu einer Schülerausstellung des Gymnasiums Marktbreit ein. Die Schüler Schüler der 9. Klassen erforschten mit ihren Lehrern Maria Stegmann und Arno Richter in den umliegenden Archiven, wie die Menschen am Maindreieck vor 100 Jahren das Kriegsende erlebt haben.

Die Schüler stellten sich die Fragen: Wie haben Marktbreiter, Ochsenfurter, Kitzinger und Obernbreiter Bürger die Krise des Zusammenbruchs und den Umbruch in eine neue Zeit erlebt im Jahr 1918? Hatten sie Angehörige, Freunde oder Bekannte im Krieg verloren? Wie gingen sie mit dem Tod so vieler Menschen, wie mit ihrer Trauer um? Wie war ihre ökonomische Situation? Wie aufgeschlossen waren die Menschen den neuen sozialdemokratischen oder sozialistischen Ideen gegenüber? Vermissten Sie das Kaiserreich? Hatten sie Angst oder Hoffnung in Bezug auf ihre Zukunft?

Durch die Unterstützung der Stadtarchivare Doris Badel (Kitzingen), Christiane Berneth (Marktbreit), Peter Wesselowsky (Ochenfurt) und Peter Wamsler (Obernbreit), gelang es, eine vielseitige Ausstellung auf die Beine zu stellen, die den Besucher mitnimmt auf eine spannende Zeitreise in das Jahr 1918.



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