Rehweiler

Die Prediger machen Schluss

Wenn in Rehweiler Kirchweih ist, dann ist beinahe das ganze Dorf auf den Beinen. Das war auch in diesem Jahr am Festwochenende so, das wie üblich am Freitagabend mit dem Aufstellen des Baumes am Feuerwehrhaus eingeläutet wurde. Ruckzuck stand die Fichte, ehe es ans Feiern ging.
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Eine lustige Kerwas-Truppe auf dem Weg durch Rehweiler: Die Mannschaft vom „Wallerer Bänkla” sorgte auch diesmal wieder für dem Umzug und die Predigt.

Wenn in Rehweiler Kirchweih ist, dann ist beinahe das ganze Dorf auf den Beinen. Das war auch in diesem Jahr am Festwochenende so, das wie üblich am Freitagabend mit dem Aufstellen des Baumes am Feuerwehrhaus eingeläutet wurde. Ruckzuck stand die Fichte, ehe es ans Feiern ging.

Höhepunkt der „Wallerer Kerwa“ war natürlich der Sonntag, bei dem die Mannschaft vom „Bänkla“, dem Treffpunkt im Ort, wieder den Umzug und die Kirchweihpredigt organisierte. Nach einer kurzen Runde durch den Ort wurden schließlich die gesammelten Anekdoten aus den Geschehnissen der vergangenen Monate vorgetragen.

Dabei kündigten die beiden bewährten Prediger Steffen Dehn und Fabian Mahr an, dass es ihr letztes Mal sein werde. Nach zehn Jahren in Amt und Würden sei nun die Zeit des Abschieds gekommen, streuten sie zum Abschluss in ihre Zeilen ein. „Tausend Dank an unsere Schreiber, Wagenbauer und Dichter vom „Wallerer Bänkla.“ Über die Unterstützung für uns zwei waren wir immer sehr froh. Zehn Jahre lang hatten wir die Wochen vor der Kerwa miteinander einen riesen Terz, die Kerwaspredigt vergeht – doch das Bänkla bleibt im Herz“, reimten Dehn und Mahr.

In ihren Geschichten aus dem Ort hatten sie wieder einiges zusammen getragen. So wunderten sie sich zum Beispiel über einen Schäfer, der seine Tiere auf der Straße verlor, weil er seinen Hänger nicht richtig verriegelte. Dazu berichteten sie von einem Fernseh-Kauf mit etlichen Hindernissen. Sie wussten vom „Wasserklau am Friedhof“ und widmeten sich einer illegalen Müllentsorgung, die sich nicht gelohnt hatte. Zum Finale gaben die Prediger noch einmal das Beste aus ihren Reimen der vergangenen zehn Jahre wider, was die Zuhörer mächtig schmunzeln ließ.



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