KITZINGEN

Die OB-Kandidaten auf dem Podium

Am 16. März wird der nächste Kitzinger Oberbürgermeister gewählt. Bleibt Siegfried Müller im Amt oder gibt es einen Nachfolger für den Mann von der UsW? Wer sich ein Bild von den insgesamt sieben Bewerbern machen will, der ist am 28. Februar in der Alten Synagoge genau richtig.
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Sieben auf einen Streich: Bei der ersten Podiumsdiskussion von Stadtmarketing-Verein und Main-Post diskutierten die Kandidaten über Projekte wie die Veranstaltungshalle oder das Bahnhofsumfeld. An diesem Freitagabend wird es vor allem um Themen wie die Bürgerbeteiligung oder Führungsqualitäten gehen. Foto: Foto: Theresa Müller

Am 16. März wird der nächste Kitzinger Oberbürgermeister gewählt. Bleibt Siegfried Müller im Amt oder gibt es einen Nachfolger für den Mann von der UsW? Wer sich ein Bild von den insgesamt sieben Bewerbern machen will, der ist am 28. Februar in der Alten Synagoge genau richtig.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (Vhs) lädt Die Kitzinger zu einer Podiumsdiskussion ein. Am Freitag, 28. Februar, ab 19 Uhr, werden die Kandidaten in der Alten Synagoge in Kitzingen Rede und Antwort stehen. Wichtige Themen gibt es genug in der Stadtpolitik. Über allem steht die Frage, wie der neue Oberbürgermeister Verwaltung und Stadtrat organisieren will. Wie er, oder sie, Aufgaben vorantreiben und lösen will. Und wie die Bürger in diese Prozesse eingebunden werden sollen.

Wer die nächsten sechs Jahre die Geschicke der Stadt leiten will, der braucht ein gutes Miteinander im Stadtrat. Acht Fraktionen und Gruppen müssen derzeit auf einen Kurs eingeschworen werden. Es sieht nicht so aus, als würde sich an der Zahl der Gruppierung nach dem 16. März Gravierendes verändern. Der neue (alte) Oberbürgermeister sollte deshalb auch erklären können, wie er das Gremium auf einen möglichst fruchtbaren Kurs für die Zukunft der Stadt einschwören möchte. Und wie er eine Behörde mit mehr als 250 Mitarbeitern führen will. Nicht zuletzt steht die Frage im Raum, wie sich die Stadt am Main weiter entwickeln soll. Welche Schwerpunkte will der neue (alte) OB für die kommenden sechs Jahre setzen? Welche Visionen treiben ihn an?

Als Moderatorin des Abends konnte Die Kitzinger Anke Ames gewinnen. Ames hat als Fernsehmoderatorin für verschiedene Sender in Bayern und Baden-Württemberg reichlich Erfahrung gesammelt. Sie ist heute unter anderem als Businesstrainerin und Coach für international agierende Unternehmen tätig.

Vor sechs Jahren hatte Die Kitzinger schon einmal zur Podiumsdiskussion eingeladen. Die Erfahrung von damals: Wer früh kommt, sichert sich einen Sitzplatz. Etwa 250 Gäste können in der Alten Synagoge unterkommen. Bei der letzten Podiumsdiskussion 2008 waren die Plätze restlos besetzt. Mitarbeiter der Volkshochschule werden am Eingang ab 18 Uhr kostenlose Tickets vergeben. Sind alle 250 Plätze voll, wird der Eingang geschlossen.

In der Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung müssen die Gäste nicht auf dem Trockenen sitzen. Die Vhs verkauft im Foyer Getränke. Auf ein Eintrittsgeld verzichtet Die Kitzinger bewusst. Jeder soll die Möglichkeit erhalten, die Kandidaten und ihre Vorstellungen für die Zukunft kennen zu lernen.

Wem die Diskussion Hunger auf mehr gemacht hat, der kann im Anschluss die Kitzinger Gastronomie mit einem Besuch beglücken und damit einen kleinen Teil zur Stärkung der Innenstadt beitragen. Dank neuer Erkenntnisse lässt es sich dann auch sicher bestens weiter diskutieren: Wer ist der beste Mann beziehungsweise die beste Frau für die kommenden sechs Jahre im Kitzinger Rathaus? Die Spannung steigt.

Podiumsdiskussion

Termin: Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, in der Alten Synagoge.. Fragen? Leserfragen nehmen wir gerne entgegen und geben eine Auswahl an die Kandidaten weiter. Ihre Fragen schicken Sie an redaktion.kitzingen@infranken.de

Die Kandidaten (in alphabetische Reihenfolge): Klaus Christof (KIK), Astrid Glos (SPD), Stefan Güntner (CSU), Siegfried Müller (UsW), Jens Oertel (parteilos), Jens Pauluhn (ödp) und Uwe Pfeiffle (FB-FBW).

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